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Linien-
grafik U3

Gegen den
Uhrzeigersinn

Mit dem
Uhrzeigersinn

Die Ringlinie der Hamburger Hochbahn:
Dehnhaide

Der 1899 vergebene Name Dehnhaide leitet sich von dem niederdeutschen Wort „Denne” ab. Es bedeutet Niederung. Mehrere Straßen in der Umgebung sind nach landwirtschaftlichen Produkten benannt worden, denn bis etwa 1870 bewirtschaften hier Bauern ihre Höfe. Danach begann die Parzellierung und Bebauung.
Bild: Hamburger Hochbahn, Viadukt, Hochbahnviadukt, Haltestelle Dehnhaide
Bei der Haltestelle Dehnhaide ist nicht viel von der alten Bausubstanz übrig: Die Haltestelle wurde von 1992 bis 1995 komplett umgebaut (Grundmann + Rehder + Hein Architekten). Es blieben nur noch das Sandsteinportal über den Gleisen und einige Fliesen übrig. Der sechsteilige Sandsteinfries am Vordach des Eingangs wurde 1955 von der Bildhauerin Almut Heer (*1956 in Eutin) realisiert.[230, Seite 66]
1912 befand sich der Eingang unterhalb des Viaduktes rechts im Bild.

Dort, wo heute der Eingang ist, befand sich 1912 hinter einem Gartenzaun ein Einzelhaus. Es wäre eine Straßenbahn mit auf dem Bild gewesen, und auch der fliegende Zeitschriftenverkäufer sortierte noch nicht seine Sonntagszeitungen.

Der Eingang von 1912 unterhalb des Viaduks wurde 1930 nach dem Entwurf der Architekten Distel & Grubitz durch eine größere Eingangshalle mit getrennten Ein- und Ausgängen ersetzt. Am 24.8.1956 wurde am Südende der Haltestelle ein Nebeneingang in Betrieb genommen.[67,Seite 48]

1927 wurden die Bahnsteige auf 90 m verlängert, 1967 wurden sie auf 120 m verlängert.Zwei historische Postkarten zeigen den Eingang und das Viadukt zu Anfangszeiten der Hochbahn.

Bild: Hamburger Hochbahn, Viadukt Barmbeker Markt
Auch das Hochbahnviadukt in Richtung Barmbek ist ein Neubau. Das 412 m lange Viadukt wurde 2001 erneuert. Am 30.März 2003 war der Morgendunst so dicht, dass das Viadukt im Dunst verschwimmt
Bild: Hamburger Hochbahn, Viadukt Barmbeker Markt
Die unterschiedliche Gestaltung der Stützen verdeutlicht, dass das Viadukt in seiner Länge aus Segmenten besteht

In der Nähe des gezeigten Eingangs zur Haltestelle Dehnhaide befindet sich in der „Hamburger Straße” ein Schaukasten der Geschichtswerkstatt Barmbek. In dem Kasten wird (Stand: August 2008) u.a. die Verkehrssituation in der Hamburger Straße unter Berücksichtigung der Straßenbahn beschrieben. Vergleiche dazu: Spuren der Straßenbahn in Hamburg, Teil 2

Bild: Dehnhaide am 7.11.2010©hamburgergeschichten.wordpress.com
Ein nächtlicher Schnappschuss. Es ist die Kopie eines Fotos vom 7.11.2010, veröffentlicht auf http://hamburgergeschichten.wordpress.com (dortige CC-Lizenz)
Bild: Hamburger U-Bahn, Haltestelle Dehnhaide, Blick Richtung Barmbek, DT3E auf dem Nachbargleis
Dehnhaide: Blick auf den Richtungsbahnsteig nach Barmbek. Auf dem Gegengleis wartet ein DT3E auf die Weiterfahrt
Letztes Upload: 13.07.2019 um 06:05:46