Home

Linien-
grafik U3

Gegen den Uhrzeigersinn

Mit dem Uhrzeigersinn

Architekturströmungen

Die Ringlinie der Hamburger Hochbahn:
St. Pauli

Bild: Hamburger Hochbahn: Station St.Pauli, Eingang am Millerntor
Hamburger Hochbahn: Station St.Pauli, Eingang am Millerntor
Die gewellten Glasdächer über beiden Zugängen der Haltestelle St. Pauli scheinen zu schweben – man kann sie als „schwebende Dächer” bezeichnen. Tatsächlich stehen sie auf etlichen dünnen unregelmäßig angeordneten Stützen. Diese stützen das Dach außerhalb der Dachhauptträger.
Bild: Hamburger Hochbahn: Station St.Pauli, ehemals MillerntorSt. Pauli ist nicht der erste Name dieser Haltestelle. Die Umbenennung von „Millerntor” in „St. Pauli” geschah im Frühjahr 1935.

Der Zugang war ursprünglich von einer Pergola (offener Laubengang mit Säulen oder Pfeilern) aus Muschelkalk und schmiedeeisernen Gittern umgeben.

Foto links: Im schmiedeeisernen Gitter ist der Stationsname „Millerntor” auch 2019 noch zu entdecken! Nicht nur unterhalb des Buchstabens „M” schmückt ein Blütenmotiv das Gitter.

Bild: U-Bahn-Haltestelle St. Pauli, Zugang Millerntor: Alte Kacheln in der Schalterhalle. Im Hintergrund ein Schild an der Tunnelwand.
U-Bahn-Haltestelle St. Pauli, Zugang Millerntor: Alte Kacheln in der Schalterhalle. Im Hintergrund ein Schild an der Tunnelwand.
Entworfen wurde diese 1910 gebaute Haltestelle von den Architekten Johann Emil Schaudt und Walther Puritz. Der Zugang wurde ab 1997 umgebaut (Architekten für den Umbau: Trapez Architektur). Der historische Zugang bekam im Stil des Dekonstruktivismus ein gewelltes Glasdach. Die Haltestelle erhielt einen weiteren Zugang zum Dom. Der Bahnsteig wurde für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen im Einstiegsbereich höher gelegt.
Bild: Zugang zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli etwa im Zeitraum 1935 bis 1945
Zugang zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli etwa im Zeitraum 1935 bis 1945
Ohne das geschwungene Dach sah der Haltestellenzugang wirklich ganz anders aus! Der nicht mehr vorhandene Leuchtkasten am Eingang war mit „Hochbahn” beschriftet. Auch die großen Laternen auf den vorderen Säulen sind verschwunden.

Die Datierung des nunmehr historischen Fotos aus der Sammlung von Hans-Peter Martin ergibt sich aus der Takelung und Beschriftung des Straßenbahntriebwagens rechts im Foto sowie aus der Tatsache, dass der Triebwagen 2016 im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.[52, Seiten 45 und 105]

Bild: Zugang Heiligengeistfeld zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli am 15.5.2019
Zugang Heiligengeistfeld zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli am 15.5.2019
Speziell für die Besucher des Volksfestes „Hamburger Dom” wurde um 1999 am nördlichen Ende des Bahnsteigs der zweite Zugang „Heiligengeistfeld” geschaffen. Dies und die beiden nächsten Fotos zeigen den Zugang außerhalb der Domzeit.
Bild: Zugang Heiligengeistfeld zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli
Zugang Heiligengeistfeld zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli
Bild: Zugang Heiligengeistfeld zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli
Zugang Heiligengeistfeld zur U-Bahn-Haltestelle St.Pauli
Bild: U-Bahn St. Pauli, Bahnsteig Richtung Landungsbrücken
U-Bahn St. Pauli, Bahnsteig Richtung Landungsbrücken
Bild: U-Bahn St. Pauli: Inselbahnsteig
U-Bahn St. Pauli: Inselbahnsteig
Bild: U-Bahn St. Pauli, BahnsteigIm Bereich des schachbrettartigen Bodenfliesen ist der Bahnsteig höher gelegt.
Bild: Die Wandverkleidung der Hintergleiswände ist mit verschiedenen Motiven geschmückt. Hier wird ein erfolgreicher Fußballverein und der neue Eingang am Millerntor zur U-Bahn-Station St. Pauli gezeigt
Die Wandverkleidung der Hintergleiswände ist mit verschiedenen Motiven geschmückt. Hier wird ein erfolgreicher Fußballverein und der neue Eingang am Millerntor zur U-Bahn-Station St. Pauli gezeigt
Letztes Upload: 16.09.2019 um 16:22:17