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Liniengrafik U1

Richtung Norderstedt

Richtung Volksdorf

Die Linie U1 der Hamburger Hochbahn:
Trabrennbahn

Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Zugangsgebäude
Die Zugangsgebäude von Wandsbek-Gartenstadt, Trabrennbahn und Farmsen sind einander ähnlich. Für alle alten Bahnhofsgebäude der Walddörferbahn, vielleicht mit Ausnahme von Habichtstraße, war im ersten Kriegsjahr 1914 Baubeginn. Bei Kriegsbeginn am 1.August 1914 waren sie im Rohbau fertiggestellt.
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Haltestellenschild auf dem Bahnsteig
U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Haltestellenschild auf dem Bahnsteig
Durch die Trabrennbahn Farmsen erhielt das damalige Dorf Farmsen 1911 eine besondere Bekanntheit und eine entsprechende Bedeutung. Die Trabrennbahn war bis 1976 ein Anziehungspunkt für Pferdefreunde. Seit 1997 stehen auf dem Gelände Wohnhäuser. Sie sind so angeordnet, dass das Oval der ehemaligen Trabrennbahn erkennbar geblieben ist.

Für Straßenbahnhistoriker hat die 1927 gebaute Straßenbahnstrecke zur Farmsener Trabrennbahn im Mittelstreifen der Straße Friedrich-Ebert-Damm eine besondere Bedeutung. Es war die einzige Straßenbahntrasse in Hamburg, deren Strecke so gerade war, dass auf ihr der nach amerikanischem Vorbild gebaute PCC-Straßenbahntriebwagen eingesetzt werden konnte. Seine beiden Drehgestelle hatten einen für Hamburger Verhältnisse zu großen Abstand, so dass er in den Krümmungen mit anderen Straßenbahnfahrzeugen kollidiert wäre. Der PCC-Straßenbahnwagen blieb in Hamburg ein Einzelgänger.

Die Haltestelle Trabrennbahn wurde erstmalig am 30.März 1924 geöffnet. Danach wurde sie nur an Renntagen -Mittwoch und Sonntag (nachmittag)- geöffnet. Ab dem 1.Oktober 1933 wurde sie ganzjährig geöffnet.

Unmittelbar östlich der Station verbreitert sich der Bahndamm. Die beiden Richtungsgleise gehen weit auseinander. Man ahnt es: An Renntagen wurden hier wohl die leeren Züge abgestellt, mit denen Besucher aus der Stadt anreisten. Jetzt erinnert nur noch der breite Bahndamm an die umfangreiche Abstellgleisanlage. Es waren immerhin vier Abstellgleise, die hier 1931 eingerichtet wurden. 1971 wurde die zwischendurch auf 2 Gleise reduzierte Abstellanlage abgebaut.

Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Blick von der Vorhalle in Richtung Treppenhaus
U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Blick von der Vorhalle in Richtung Treppenhaus
Es ist zu erkennen, dass das alte Gebäude einige Umbauten hinter sich hat! Der ehemalige Heimatstil ist nur noch zu erahnen.
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Treppenhaus von unten Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Treppenhaus von oben
2001-2003 erhielt die Haltestelle ein neues Treppenhaus und behindertengerechte Einrichtungen. Seitdem schmückt ein Gemälde von Mari Susanne Kollerup das Treppenhaus.
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Wartebereich oben am Treppenhaus
Am oberen Ende des Treppenhauses ist ein Wartebereich eingerichtet. Hier kommt auch der Aufzug an.
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Türen zum Bahnsteig
Die Türen zum Bahnsteig sind mit Sensoren ausgestattet, so dass sie sich automatisch öffnen und schließen
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Bahnsteig
Auch der Bahnsteig der Haltestelle Trabrennbahn wurde 2001-2003 modernisiert. Das Bild
entstand am 8.11.2008 bei typischem Novemberwetter aus dem Zugbegleiterfenster eines
historischen U-Bahn-Triebwagens.
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Bahnsteig
U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Bahnsteig
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Notrufsäule und Informationstafel auf dem Bahnsteig
Notrufsäule und Informationstafel auf dem Bahnsteig. Man darf über die Notrufsäule auch
Informationen erfragen.
Bild: U-Bahn Haltestelle Trabrennbahn, Ende des Bahnsteigdaches
Auch hier erstreckt sich das Bahnsteigdach nicht über die gesamte Bahnsteiglänge
Letztes Upload: 24.03.2019 um 14:15:01