Die Linie U1 der Hamburger Hochbahn:
Lohmühlenstraße

Die Haltestelle Lohmühlenstraße wurde am 2.Juli 1961 eröffnet.

Lohmühlenstraße: Die Lohe ist ein pflanzlicher Gerbstoff. Er enthält u.a. Eichenrinde. Er wurde von den Lohgerbern bei der Umwandlung tierischer Häute in Leder verwendet. Das Amt der hamburgischen Schumacher unterhielt von 1642 bis 1858 im Bereich der heutigen Lohmühlenstraße eine Lohmühle.

Südwestliche Vorhalle der Haltestelle Lohmühlenstraße am 17.8.2004
Südwestliche Vorhalle der Haltestelle Lohmühlenstraße am 25.10.2017
Die südwestliche Vorhalle der U-Bahn-Haltestelle Lohmühlenstraße wurde 2009 umgestaltet. Seitdem wirkt sie deutlich heller.
„Landschaft mit Schiffen und Windmühlen” zwischen zwei Treppenaufgängen von der Vorhallenebene zur Straße
Von der südwestlichen Vorhalle aus fällt der Blick durch die dort angeschlossene Straßenunterquerung auf ein großes, lebhaft gestaltetes Wandmosaik. Zunächst erkennt man lediglich die goldene Sonne in der linken oberen Ecke.

„Landschaft mit Schiffen und Windmühlen” bzw. „Die Lohmühle” ist der Name dieses Mosaiks. Geschaffen wurde es von Eduard Bargheer (*25.12.1901 Hamburg-Finkenwerder; †1.7.1979 Hamburg-Blankenese). Realisiert wurde es von der Firma „August Wagner, vereinigte Werkstätten für Mosaik und Glasmalerei” in Berlin. Es zeigt eine hügelige Stadtlandschaft mit einem kleinen Hafen in etwas verwirrender Darstellung — abstrakt figurativ sagt der Stilkenner dazu. Je länger man es betrachtet, umso mehr entdeckt man: Die Windmühle, kleine Häuser in Hanglage, eine Treppe am Hang, einen Fischereihafen mit Booten, Bäumen , etc.

Nordöstliche Vorhalle der Haltestelle Lohmühlenstraße am 25.10.2017
Die nordöstliche Vorhalle ist etwas bescheidener geraten. Einer der beiden von hier aus abgehenden Ausgänge führt direkt in den Lohmühlenpark.
U-Bahn Haltestelle Lohmühlenstraße, Bahnsteig
Hell und licht zeigt sich die Bahnsteighalle der Haltestelle Lohmühlenstraße
U-Bahn Haltestelle Lohmühlenstraße, Fahrstuhl in der Steinstraße
Per 27.5.2019 gilt die U-Bahn-Haltestelle Lohmühlenstraße als „barrierefrei”. Der Fahrstuhl tritt auf einer ampelgeschützten Verkehrsinsel in der Steinstraße an die Oberfläche. Das erfordert wuchtige Schutzmauern! Deren Gestaltung harmoniert mit der Architektur der Gebäude. Rechte Winkel herrschen vor.

Vielleicht hätte man auch über dem Fahrscheinautomaten ein Regendach anbringen können.

Letztes Upload: 26.09.2022 um 07:35:44 • Impressum und Datenschutzerklärung