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Liniengrafik U1

Richtung Norderstedt

Richtung Volksdorf

Die Linie U1 der Hamburger Hochbahn:
Alsterdorf

Erst 1803 kam Alsterdorf zu Hamburg. Vorher gehörte Alsterdorf zu Trittau. Hamburg gab bei diesem Tausch das holsteinische Bilsen, die hamburgische Hälfte von Hoisbüttel sowie die Dörfer Poppenbüttel und Spitzerdorf ab. Die „Bilser Straße” in Alsterdorf erinnert an diesen Umtausch.
Bild: U-Bahn Haltestelle Alsterdorf
Die U-Bahn-Haltestelle Alsterdorf am 31.7.2004
Die U-Bahn Haltestelle Alsterdorf erhielt 1997 bis 1998 ein neues Treppenhaus und eine Treppenüberdachung mit viel Glas. Unmittelbar neben der Haltestelle befindet sich das Polizeipräsidium und ein Sportplatz. Irgendwie prägen die kleinen Ladengeschäfte das Bild der Haltestelle mit!
Bild: U-Bahn Haltestelle Alsterdorf
Die U-Bahn-Haltestelle Alsterdorf am 1.4.2017
Bild: U-Bahn Haltestelle Alsterdorf
Der Zugang zur U-Bahn-Haltestelle Alsterdorf am 20.7.2019 um 5:56 Uhr morgens
Der ampelgesicherte Fußgängerüberweg kreuzt die Hindenburgstraße mit einer Verkehrsinsel in der Mitte. Fußgänger, die zur Haltestelle eilen, bewältigen die erste Etappe vom Straßenrand bis zur Verkehrsinsel bei grün. Allerdings können sie die zweite Etappe von der Verkehrsinsel zum anderen Straßenrand nicht sofort angehen: Sie müssen vorher eine merkbare Zeit warten, bis die zweite Ampel endlich von rot auf grün umschaltet.
An der Haltestelle Alsterdorf und der Brücke über die Ohlsdorferstraße wurde von 1912 bis 1914 gebaut. Die Ohlsdorferstraße wurde später in Hindenburgstraße umbenannt.
Bild: Treppenhaus der U-Bahn Haltestelle Alsterdorf Bild: Skizze Portal U-Bahn-Haltestelle Alsterdorf
Skizze oberhalb: Der ursprüngliche Zugang befand sich zwischen den beiden Hochbahnbrücken über die jetzige Hindenburgstraße. Noch im Herbst 2005 waren von der gegenüberliegenden Straßenseite aus an der Mauer unter den Brücken die Überreste des Torportals zu sehen.

Die Mauer sprang an dieser Stelle zurück, so dass eine Nische gebildet wurde. Die Skizze deutet das Muster der Steine des Torbogens an.

'Im April 2007 fiel mir auf, dass die Nische verschwunden ist. An der Farbe der Backsteine ist klar zu erkennen, dass eine neue Mauer aufgemauert wurde. Oberhalb der Mauer sind die Überreste des Torportals weiterhin zu sehen.


Foto links: Die Fahrtreppe ist mit einer Fahrtrichtungsumschaltung ausgestattet.

Die Handläufe sind noch nicht „barrierefrei”, denn es fehlt der parallele niedrigere Handlauf für Kleinwüchsige und Kinder (Stand 20.7.2019). 2020 soll der Umbau zur barrierefreien Haltestelle beginnen!

Bild: Treppenhaus der U-Bahn Haltestelle Alsterdorf
Mit viel Glas und lebhaftem Rot ist das Treppenhaus der Haltestelle gestaltet.
Bild: Haltestelle Alsterdorf: Witterungsschutz zwischen Treppenhaus und Bahnsteig
Haltestelle Alsterdorf: Witterungsschutz zwischen Treppenhaus und Bahnsteig
Auf Bahnsteighöhe schließt das Treppenhaus mit einem beschränkt wirksamen Witterungsschutz für wartende Fahrgäste ab. Architektonisch ist es jedoch ein Hingucker!
Bild: Bahnsteig der U-Bahn Haltestelle Alsterdorf
Der Bahnsteig der Haltestelle bietet kaum Besonderheiten. Das gedruckte Grün der Salatblätter auf dem Werbeplakat konkurriert mit dem echten Grasgrün neben der Schallschutzwand zur Güterumgehungsbahn.

Die Brücke über die Carl-Cohn-Straße
Bild: Brücke Carl-Cohn-Straße Bild: Brücke Carl-Cohn-Straße
Beide Fotos zeigen einen Brückenpfeiler der Hochbahnbrücke über die Carl-Cohn-Straße zwischen den Haltestellen Alsterdorf und Lattenkamp. Der aus Winkelstahlprofil und Stahlblech zusammengenietete Pfeiler ist typisch für die Stahlbrückenbauten aus den Anfangszeiten der Hamburger Hochbahn. Auf einer Konstruktionszeichnung steht das Jahr 1909 vermerkt.

Ich habe nie verstanden, wieso die Stützen nach unten hin schmaler werden. Die Stützen sollen offensichtlich keinerlei Querkräfte aufnehmen – es sind sogenannte „Pendelstützen”. Ergo müssten sie über ihre gesamte Länge den gleichen Querschnitt haben. Diese Abweichung zwischen Form und Funktion bewirkt, dass ich diese Stützen als ausgesprochen häßlich empfinde.

Interessant ist, dass die Brücke der Güterumgehungsbahn – sie ist im Hintergrund des linken Fotos sichtbar – ohne Stützen auskommt.

Letztes Upload: 10.08.2019 um 15:30:17