Home

Liniengrafik U2

Schippelsweg

Niendorf Markt

Die U-Bahn Linie U2 der Hamburger Hochbahn:
Joachim-Mähl-Straße

Joachim Mähl (*15.09.1827 in Niendorf[jetzt Hamburg-Niendorf]; †4.07. 1909 in Kiel) war Lehrer und plattdeutscher Dichter. Als Lehrer bzw. Rektor arbeitete er von 1854 bis 1889 in Reinfeld.
Die nach ihm benannte Tunnelhaltestelle Joachim-Mähl-Straße wurde zur Erschließung der vornehmlich mit Einzelhäusern bebauten Gegend um die südliche Paul-Sorge-Straße erbaut.

Architekt: Architektenbüro Rintz + Klünder + Baas[Pressinformation HHA vom 8.3.2016, Abruf 5.8.2020]

Die Haltestelle ging am 9.3.1991 in Betrieb.

Nur an seinem Nordende des Bahnsteigs, an der Kreuzung Joachim-Mähl-Straße mit Johannkamp, war 1991 ein Zugang geschaffen. Von jeder der beiden Straßenseiten geht eine Treppe in die Vorhalle. Die Vorhalle ist galerieartig über dem Gleiskörper angelegt. Von der Vorhalle geht jeweils eine Treppe zu den beiden Seitenbahnsteigen. Fahrtreppen waren und sind bei dieser Haltestelle (Stand 2020) nicht vorhanden.

Der barrierefreie Ausbau begann 2016 und wurde zum 24.7.2019 fertiggestellt. Damit waren alle Haltestellen der U2 barrierefrei. Die beiden Aufzüge gehen auf die südlichen Enden der beiden Seitenbahnsteige.

Beispielsweise 2016 benutzten im Durchschnitt täglich 2360 Fahrgäste die Haltestelle Joachim-Mähl-Straße. Damit ist dies die am wenigsten frequentierte Haltestelle der U2.[Fahrgastzahlen 2016]

Die U-Bahn-Haltestelle Joachim-Mähl-Straße ist als Mehrzweckanlage für 1080 Schutzsuchende ausgebildet.



Haltestellenrundgang vom Bahnsteig nach draußen und durch den anderen Zugang wieder zum Bahnsteig
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Blick entlang des SeitenbahnsteigsSchnappschuss links: Gleich nach der Ankunft „meines” von Niendorf Markt kommenden Zuges gelang dieser Schnappschuss in Richtung Süden. Er zeigt den schmalen Seitenbahnsteig und die zum Erleichtern des Ein- und Aussteigens für behinderte Fahrgäste und Fahrgäste mit Kinderwagen.

Der Schnappschuss entstand um 7 Uhr am Sonntag.

Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Blick entlang des SeitenbahnsteigsSchnappschuss links: Der Zug fährt weiter in Richtung Norden mit dem Ziel Niendorf Nord. Seine nächste Haltestelle ist Schippelsweg.

Bei diesem Schnappschuss sieht man, nicht, dass sich der Bahnsteig an seinem nördlichen Ende wesentlich erweitert.

Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Die eindrucksvolle Galerie über dem nördlichen Bahnsteigende
U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Die eindrucksvolle Galerie über dem nördlichen Bahnsteigende
Auf einige Einzelheiten sei hingewiesen:
  • An den Wänden der freitragenden Halle sind weiße und farbige Kacheln in verschiedenen Farben und verschiedenen intesitätsstfen angebracht. Es kommen die Farben braun, gelb, grün und blaugrau(?) vor. Am nördlichen Bahnsteigende ist es Gelb.
  • Die an der Wand befestigten Sitzbänke sind einfacher gestaltet als die Sitzbänke in der Haltestelle Niendorf Markt.
  • Es gibt keine Fahrtreppen.
  • Das Gleisbett ist schotterlos und es gibt keine Schwellen.
  • Der „Laufsteg” zwischen den beiden Gleisen ermöglicht den direkten Übergang zwischen zwei nebeneinander stehen Zügen. Wenn die Haltestelle als Mehrzweckanlage genutzt wird, würden hier zwei Züge als Notunterkunft nebeneinander stehen.
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: In der Vorhalle auf der Galerie über dem nördlichen Bahnsteigende
U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: In der Vorhalle auf der Galerie über dem nördlichen Bahnsteigende
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Der Zugang über dem nördlichen Bahnsteigende an der Straßenecke Johann-Sorge-Straße mit Johannkamp. Links im Foto ist der Fahrradunterstand angeschnitten.
U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Der Zugang über dem nördlichen Bahnsteigende an der Straßenecke Johann-Sorge-Straße mit Johannkamp. Links im Foto ist der Fahrradunterstand angeschnitten.
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Die insgesamt sieben(?) Tore der ehemaligen(?) Garagen hinter dem Fahrradunterstand an der Ecke Johann-Sorge-Straße und Johannkamp sind besonders hübsch anzuschauen (Stand Sommer 2020)
U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Die insgesamt sieben(?) Tore der ehemaligen(?) Garagen hinter dem Fahrradunterstand an der Ecke Johann-Sorge-Straße und Johannkamp sind besonders hübsch anzuschauen (Stand Sommer 2020)
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Der Zugang an der Ecke Johann-Sorge-Straße mit Joachim-Mähl-StraßeFoto links: Auf der anderen Straßenseite der Paul-Sorge-Straße mündet der zweite Zugang über dem nördlichen Bahnsteigende. Besonders fallen die senkrechten Belüftungsrohre auf.
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Der Zugang an der Ecke Johann-Sorge-Straße mit SeesreinFoto links: Der Fahrstuhlzugang an der Ecke Ecke Johann-Sorge-Straße mit Seesrein für die Fahrtrichtung nach Niendorf Nord bietet zusätzlich feste Treppen. Der ältere(?) Fahrstuhlzugang für die Fahrtrichtung nach Niendorf Markt hat keine Treppen. An der Hallenwand gegenüber sind die Farbstufen gut zu unterscheiden. Ich empfinde den Farbton als blaugrau.
Bild: U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Hier erreicht der Aufzug den Seitenbahnsteig in Richtung Niendorf Nord. Hier sind übrigens keine gelben Kacheln an den Wänden.
U-Bahn Joachim-Mähl-Straße: Hier erreicht der Aufzug den Seitenbahnsteig in Richtung Niendorf Nord. Hier sind übrigens keine gelben Kacheln an den Wänden.
Letztes Upload: 27.09.2020 um 14:18:55. Dieser Abruf erfolgte am 02.10.2020 um 00:22:30 Uhr.