Home

Liniengrafik U2

Hagendeel

Lutterothstraße

Die U-Bahn Linie U2 der Hamburger Hochbahn:
Hagenbecks Tierpark

Mit Inkrafttreten des Winterfahrplans wurde am 30.10.1966 auch die Haltestelle Hagenbeck Tierpark in Betrieb genommen. Nördlich der Haltestelle schließt sich eine sechsgleisige Abstellanlage an.

Für die U-Bahn war Hagenbecks Tierpark für 12 Jahre eine Endhaltestelle. Erst am 2.6.1985 wurde der erste Teil der Verlängerung der Strecke weiter nach Niendorf in Betrieb genommen.

Die Haltestelle hat einen Inselbahnsteig und ein großzügig bemessenes Zugangsbauwerk an ihrem nördliche Ende mit Zugängen auf beiden Seiten der Koppelstraße.

Bild: U-Bahn Hagenbecks Tierpark: Der Zugangspavillon auf der Südseite der Koppelstraße. Der Zugangspavillon auf der Nordseite ist deutlich kleiner.
U-Bahn Hagenbecks Tierpark: Der Zugangspavillon auf der Südseite der Koppelstraße. Der Zugangspavillon auf der Nordseite ist deutlich kleiner.
Bild: Der Fußgängertunnel vor der U-Bahn Hagenbecks Tierpark ermöglicht die Unterquerung der Koppelstraße
Der Fußgängertunnel vor der U-Bahn Hagenbecks Tierpark ermöglicht die Unterquerung der Koppelstraße
Beide Zugangspavillons sind durch einen öffentlichen Fußgängertunnel quer unter der Straße miteinander verbunden. Somit kann man die vielbefahrene Straße unterqueren, ohne den fahrscheinpflichtigen Bereich betreten zu müssen. Der Tunnel beinhaltet Kunstobjekte: Die Werke des japanischen Künstlers Toshiya Kobayashi (*1959) und des Hamburger Fotokünstlers und Biologen Jochen Lempert (*1958) wurden zum 100-jährigen Bestehen des Tierparks Hagenbeck am 24.5.2007 der Öffentlichkeit übergeben. Eine von Hans Martin Ruwoldt gestaltete vogelartige Struktur steht seit 1967(?) in der Unterführung.
  • Jochen Lempert gestaltete große Dialeuchtkästen mit schwarz-weißen Fotomotiven an denen man ohne Interpretationshilfe leider achtlos vorbeieilt.
    Seine Installation heißt „Die fünf Kontinente”. Dargestellt sind stark vergrößerte Muster von Tieren der fünf Kontinente: Feuersalamander in Europa, Zebra in Afrika, Pfaue und Fasane in Asien, Schmetterlinge in Amerika und tropische Fische in Australien.[Kunst in Stellingen (bebildert), Abruf 1.8.2020] Dazwischen sind Fotografien von Menschen eingestreut ― Beispiel im Foto oberhalb beim ersten Leuchtkasten rechts. Dies ist ein Hinweis darauf, dass wir alle einem gemeinsamen, auf Artenvielfalt beruhenden, fein austarierten System angehören, dessen natürliches Gleichgewicht wir aufgefordert sind zu bewahren, wollen wir den Fortbestand unserer Welt für die Zukunft sichern.[39, Seite 99]

  • Ein nach Süden ausgerichtetes Fensterband ist in acht Einzelfenster aufgeteilt. Das Tageslicht durchdringt die daran aufgebrachten großen Blütenbilder. Die Bilder sind zweifarbig: grün und weißgrau. „magnolia ― love to nature” hat Toshiya Kobayashi sein transparentes Fensterbild genannt. Es soll zum Nachdenken über Wesen und Bedeutung der Natur anregen.[39, Seite 99]

  • Außerdem steht eine große vogelähnliche Bronzeskulptur in der Unterführung. Es soll sich um einen Kronenkranich handeln. Das Kunstwerk wurde von dem bekannten Bildhauer Hans Martin Ruwoldt (*15.02.1891 Hamburg-Eilbek; †16.10.1969 Hamburg) geschaffen.[39, Seite 98]
Bild: Im Fußgängertunnel vor der U-Bahn Hagenbecks Tierpark: Kranichskulptur von Hans Martin Ruwoldt, „magnolia ― love to nature” von Toshiya Kobayashi und der Bahnsteig im Hintergrund
Im Fußgängertunnel vor der U-Bahn Hagenbecks Tierpark: Kranichskulptur von Hans Martin Ruwoldt, „magnolia ― love to nature” von Toshiya Kobayashi und der Bahnsteig im Hintergrund
Letztes Upload: 27.09.2020 um 20:09:09. Dieser Abruf erfolgte am 02.10.2020 um 01:36:38 Uhr.