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Liniengrafik U2

Emilienstraße

Schlump

Die U-Bahn Linie U2 der Hamburger Hochbahn:
Christuskirche

Die Haltestellen Christuskirche, Emilienstraße, Osterstraße und die nicht mehr existierende Haltestelle Hellkamp wiesen ursprünglich etliche Gemeinsamkeiten auf:
  • Inselbahnsteig (auch als Mittelbahnsteig bezeichnet) in geringer Tiefe,
  • 1928 (Hellkamp: 1929) Bahnsteigverlängerung für 6-Wagenzüge,
  • außer Hellkamp wurden diese Haltestellen während der einjährigen Streckensperrung 1964/1965 für die längsten U-Bahn-Züge (9 Wagen DT3 bzw. DT5, 8 Wagen DT4) tauglich gemacht.
  • Schalterraum mit Schaffnerwannen auf Bahnsteigebene,
  • auf Verkehrsinseln in Straßenmitte nicht überdachte Treppenzugänge,
  • gekachelte Bahnsteigwände.
Die Architekten für die am 1.6.1913 eröffnete Haltestelle Christuskirche waren Volz und Vogel von der Siemens & AEG Bauverwaltung.

Der Durchschlag einer Bombe durch die Decke der Haltestelle Christuskirche zerstörte am 28./29.1944 deren Bahnsteig, so dass die Haltestelle für die Fahrgäste geschlossen wurde. Am 18.10.1948 wurde sie wieder eröffnet. 1954 wurde sie modernisiert und erhielt nun einen oberirdischen Zugangspavillon wieder auf einer Verkehrsinsel in Straßenmitte. Die Bahnsteigwände wurden mit beigefarbenen Fliesen verkleidet.

Der nächste große Umbau erfolgte während der einjährigen Streckensperrung von Anfang Mai 1964 bis Ende Mai 1965: Der östliche Haltestellenbereich (also in Richtung Schlump) wurde abgerissen und neu aufgebaut. Danach war die Haltestelle für die längsten U-Bahn-Züge (9 Wagen DT3 bzw. DT5, 8 Wagen DT4) geeignet.

Der Neubauteil des Bahnsteigs kann an den runden Mittelstützen auf dem Bahnsteig erkannt werden. Die Wände wurden neu in beige, an den Enden aber in blau, gefliest.

Unter der Moorkampkreuzung wurde ein Ausfädelungsbauwerk für die Streckenteilung nach Schlump (oben) und nach Schlump (unten) geschaffen.

Bild: U-Bahn Christuskirche: Zugangspavillon
Bild: U-Bahn Christuskirche: Der Zugangspavillon steht nahe der Christuskirche auf einer Verkehrsinsel in der der Straße Fruchtallee
U-Bahn Christuskirche: Der Zugangspavillon steht nahe der Christuskirche auf einer Verkehrsinsel in der der Straße Fruchtallee
Bild: U-Bahn Christuskirche: Der Zugangspavillon in ganzer Länge
U-Bahn Christuskirche: Der Zugangspavillon in ganzer Länge
Bild: U-Bahn Christuskirche: Der Eingang des Zugangspavillons. Der Umbau zur barriefreien Haltestelle begann im Mai 2012 und wurde am 16.5.2013 abgeschlossen.
U-Bahn Christuskirche: Der Eingang des Zugangspavillons. Der Umbau zur barriefreien Haltestelle begann im Mai 2012 und wurde am 16.5.2013 abgeschlossen.
Bild: U-Bahn Christuskirche: Der Eingang des Zugangspavillons von innen gesehen
U-Bahn Christuskirche: Der Eingang des Zugangspavillons von innen gesehen
Bild: U-Bahn Christuskirche: Die Bahnsteighalle. Der Bahnsteig wurde für die Barrierefreiheit teilerhöht.
U-Bahn Christuskirche: Die Bahnsteighalle. Der Bahnsteig wurde für die Barrierefreiheit teilerhöht.
Bild: Fotomontage: Auch die paarweise an der Bahnsteigdecke angebrachten elektronischen Informationsanzeigen in der Haltestelle Christuskirche weisen im Sommer 2020 auf das geforderte Verhalten während der Corona-Pandemie hin
Fotomontage: Auch die paarweise an der Bahnsteigdecke angebrachten elektronischen Informationsanzeigen in der Haltestelle Christuskirche weisen im Sommer 2020 auf das geforderte Verhalten während der Corona-Pandemie hin
Letztes Upload: 27.09.2020 um 11:21:59. Dieser Abruf erfolgte am 02.10.2020 um 00:45:03 Uhr.