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Liniengrafik U2

Liniengrafik U4

U2U4: Burgstraße

U2U4: Rauhes Haus

Die U-Bahn Linien U2 und U4 der Hamburger Hochbahn:
Hammer Kirche

Die U-Bahn-Haltestelle Hammer Kirche wurde im Rahmen der Streckeneröffung Berliner Tor – Horner Rennbahn am 2.1.1967 in Betrieb genommen. Das zugehörige Volksfest fand am 30.12.1966 statt.
Die U-Bahn-Haltestelle Hammer Kirche entstand unter einem freien Geländestreifen zwischen der Hammer Landstraße und der angrenzenden Bebauung von Hamm-Mitte. Der Inselbahnsteig beginnt extrem breit und endet am östlichen Ende sehr schmal. Nur am Westende besitzt die Haltestelle ein großzügiges Zugangsbauwerk: Zwei Treppenläufe[1] führen in die oberirdische Zugangshalle, die zwischen Hammer Steindamm und Hammer Park direkt über der U-Bahntrasse steht. Ein mittig angeordneter Treppenlauf führt in einen untergeordneten Gang, der den U-Bahntunnel und die Hammer Landstraße unterquert und sein Ende an einem Ausgang am Rumpffsweg findet. Bis um 1970 endete der Gang mittels einer Treppe und einem Portal auf der Nordseite der Hammer Landstraße. Erst nachträglich wurde der Fußgängertunnel unter der Hammer Landstraße hindurch auf die Südseite verlängert und mit einem Ausgang am Rumpffsweg versehen. Das alte Portal wurde restlos entfernt. Der nachträglich angefügte Tunnel ist an einer etwas anderern Verfliesung zu erkennen. Grund für den nachträglichen Bau des Tunnels könnte sein, dass man die Hammer Landstraße ohnehin erneuern wollte. Das wiederum wurde erst aktuell, nachdem die Straßenbahn eingestellt war, die noch bis Ende September 1968 hier verkehrte.

Zwischen Hammer Kirche und der nächsten Haltestelle in Richtung Billstedt, Rauhes Haus, wurde der U-Bahntunnel aus Fertigsegmenten hergestellt. Dies war nach der Lübeckertordamm-Strecke der der zweite Versuch, einen U-Bahntunnel in dieser Art zu bauen. Dies Bauverfahren konnte sich jedoch nicht durchsetzen. In Richtung Burgstraße hingegen verläuft die U-Bahntrasse in einem Einschnitt.

An der Haltestellengestaltung hat sich nur wenig verändert: Die Deckenbereiche über den Gleisen waren anfänglich etwas heruntergezogen und schon damals dunkel gehalten. Dadurch dass diese Verkleidung heute entfernt ist, sieht man den oberen unregelmäßigen Flattersatz-Abschluss der Wandfliesen, der früher verdeckt war. Über der Bahnsteigkante erreichte die Decke die heutige Raumhöhe über dem Bahnsteig. In der Kante war die Bahnsteigbeleuchtung integriert, die nur den Bahnsteig ausgeleuchtet hat. Die runden Stützsäulen waren früher nicht verkleidet und aus Naturstein.



Haltestellendurchgang vom Bahnsteig zum Ausgang
Bild: U-Bahn Hammer Kirche, Bahnsteig: Der Blick zum schmalen Ende. Blaue Leuchten markieren den Weg zum dortigen Notausgang.
U-Bahn Hammer Kirche, Bahnsteig: Der Blick zum schmalen Ende. Blaue Leuchten markieren den Weg zum dortigen Notausgang.
Bild: U-Bahn Hammer Kirche, Bahnsteig: Der Blick zum breiten Ende. Dort ist der normale Haltestellenzugang am Hammer Park.
U-Bahn Hammer Kirche, Bahnsteig: Der Blick zum breiten Ende. Dort ist der normale Haltestellenzugang am Hammer Park.
Bild: T14: Der Flattersatzabschluss der oberen Fliesenreige an der GleishinterwandFoto links: Marcus Schomacker erwähnte den unregelmäßigen Flattersatz-Abschluss oben bei den Wandfliesen. Vergleiche Text weiter oben!
Bild: U-Bahn Hammer Kirche, im Eingang: Der Blick zurück zum Bahnsteig
U-Bahn Hammer Kirche, im Eingang: Der Blick zurück zum Bahnsteig
Bild: T14: Im Eingangsbereich geht es abwärts und aufwärts!Foto links: Es ist schon seltsam - im Eingangsbereich geht es abwärts und aufwärts!
Bild: U-Bahn Hammer Kirche: Die Treppe und der Fahrstuhl nach unten führen zu dem Fußgängertunnel unter der Hammer Landstraße. Das andere Ende des Tunnels ist ein weiterer Haltestellenzugang auf deren anderen Straßenseite
U-Bahn Hammer Kirche: Die Treppe und der Fahrstuhl nach unten führen zu dem Fußgängertunnel unter der Hammer Landstraße. Das andere Ende des Tunnels ist ein weiterer Haltestellenzugang auf deren anderen Straßenseite
Bild: U-Bahn Hammer Kirche: Die Treppenanlage und der Fahrstuhl nach oben führen zum Zugang Hammer Park. Das Foto zeigt den Blick zurück in Richtung Bahnsteighalle.
U-Bahn Hammer Kirche: Die Treppenanlage und der Fahrstuhl nach oben führen zum Zugang Hammer Park. Das Foto zeigt den Blick zurück in Richtung Bahnsteighalle.
Bild: U-Bahn Hammer Kirche: Das bunte Glasfenster hinter dem Fahrstuhl
Auf dem vorherigen Foto fällt rechts neben dem Fahrstuhl eine buntes Muster auf. Es stammt von dem breiten Glasfenster, das in diesem Foto besser zu sehen ist. Die U-Bahn-Haltestelle Hammer Kirche dürfte die einzige U-Bahn-Haltestelle in Hamburg sein, in der ein buntes Fenster auf eine Kirche verweist!
Bild: U-Bahn Hammer Kirche: Das Eingangsgebäude des Zugangs Hammer Park zur Haltestelle Hammer Kirche
U-Bahn Hammer Kirche: Das Eingangsgebäude des Zugangs Hammer Park zur Haltestelle Hammer Kirche

Fußnoten
Das Anklicken der Fußnotennummer führt in den Text zurück.
  • [1] Die DIN 18065 Gebäudetreppen definiert einen Treppenlauf als ununterbrochene Folge von mindestens drei Stufen. Bei weniger als drei Stufen wird üblicherweise von einer Stufenfolge und nicht von einem Lauf gesprochen. Ein Treppenlauf beginnt mit der Antrittstufe und endet mit der Austrittstufe. Podeste unterteilen Treppen in mehrere Läufe und sind nach 18 Stufen erforderlich.
Letztes Upload: 27.09.2020 um 11:39:36. Dieser Abruf erfolgte am 01.10.2020 um 23:17:10 Uhr.