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Beiwagen V5B (Modell)

Die Triebwagen V5

Sambawagen —
Straßenbahnen in Hamburg

Straßenbahnen in Hamburg:
Die Beiwagen V5B

Bereits Ende 1938, also vor Inbetriebnahme der V4-Versuchstriebwagen, hatte die HHA eine Serie aus 15 Trieb- und 10 Beiwagen bei der Waggonfabrik Uerdingen bestellt. Der Auftrag wurde später auf 21 Trieb- und 14 Beiwagen aufgestockt.

Die 14 Beiwagen V5B trafen im Zeitraum 26. August 1941 bis November 1941 ein.

Die ersten beiden der bestellten Beiwagen trafen am 26. August 1941 in Hamburg ein. Bis zum 19.11.1941 trafen alle bestellten 14 V5B-Beiwagen in Hamburg ein und konnten bis zum 19.11.1941 in Betrieb genommen werden. Sie erhielten die Nummern 1221 bis 1234.

Die 21 bestellten Triebwagen V5T wurden zwischen dem 5.4.1943 und dem 19.7.1943 angeliefert.

Durch die Bombardierungen Juli 1943 wurden 10 der V5-Trieben und 4 der Beiwagen zerstört. Auch drei von für V5 Anhängerbetrieb hergerichtete V2B-Beiwagen wurden zerstört.


Technisches zum Beiwagen V5B[Datei STRABVWG.DOC vom 16.12.1999, Seiten 189 bis 191]

Bei den Beiwagen handelte es sich um Zweirichtungs-Ganzstahlwagen mit der „Hamburger Kupplung” und einer 10 poligen elektrischen Steckdose ihre elektrische Verbindung vom und zum Triebwagen.

Außer den elektrischen Bremssolonoiden, die beim Bremsen von den als Generatoren geschalteten Motoren des Triebwagens gespeist wurden, hatten diese Anhänger auch Schienenbremsen, die normal über den Triebwagen aus der Oberleitung gespeist wurden. Bei Ausfall der 550 Volt speisten die Generatoren bei Bedarf auch die Schienenbremsen, die eine Zugkraft von 2880„kg besaßen.

Beim elektrischen Umbau in der Zeit ab 1960 bis 1963 auf AEG-Steckdose wurde die Elektroanlage an diejenige der Triebwagen angepasst. Die Beiwagen erhielten ebenfalls die 24-Voltanlage mit den Schlusslampen, Stoppleuchte, Notbeleuchtung, neue Schienenbremsen und Schilderkastenbeleuchtung. Die mit 550 Volt betriebenen Innenbeleuchtung und die Frischstromheizung wurde beibehalten.


Betriebliches zum Beiwagen V5B[Datei STRABVWG.DOC vom 16.12.1999, Seiten 189 und 181]

Die 1941 gelieferten Beiwagen wurden dem Betriebshof (Btrh.) Lehmweg zugeteilt. Von dort aus liefen sie hinter den V2U-, V3- und V4-Triebwagen auf den Linien 8 und 24. Nach Eintreffen der V5-Triebwagen 1943 wurden sie zusammen mit diesen auf der Linie„33 zwischen Eidelstedt und Harburg eingesetzt. Dazu wurden die V5B auf die Betriebshöfe Langenfelde (9 Stück), Süderstraße (4 Stück) und Lehmweg (1 Beiwagen) verteilt. 4 Beiwagen vom Typ V2B, die auf einer Wagenseite ebenfalls mit einer für den V5 passenden Steckdose ausrüstet waren, wurden den Betriebshöfen Süderstraße (2 Stück), Harburg und Lehmweg (je 1 Wagen) zugeteilt.

Die Beiwagen wurden in den Jahren 1947 bis 1949 umnummeriert auf die lückenlose Nummernfolge 1321 bis 1330. Ab 1952 wurden die Beiwagen zu „Einrichtungsbeiwagen umgebaut und ihre Seitenwände sowie die Dachverbindungen wurden verstärkt.

Bild: V5B-Beiwagen 1371 in der Straße Lange Mühren hinter dem V5-Triebwagen 3053 auf Linie 33. Die Linie 33 wurde am 17.5.1955 eingestellt; nach Rönneburg kam man ab dann mit der Linie 13.
V5B-Beiwagen 1371 in der Straße Lange Mühren hinter dem V5-Triebwagen 3053 auf Linie 33. Die Linie 33 wurde am 17.5.1955 eingestellt; nach Rönneburg kam man ab dann mit der Linie 13.(Fotograf unbekannt)
In den Jahren 1955 bis 1957 erhielten die Beiwagen an der Hinterplattform eine Fahrzielanzeige mit Rollband und einen Beschriftung mit einem Nummernkasten auf dem Dach. Nach der nächsten Umnummerierung im Jahre 1958 hießen diese Wagen 1980 bis 1989.

Die Ausmusterung und Verschrottung erfolgte im gleichen Zeitraum wie die der Triebwagen. Ein Beiwagen ging an den VVM zum Schönberger Strand.[VVM, Wagenbeschreibung Beiwagen 1981]

Technische Daten der V5-Trieb- und Beiwagen der HHA[Datei STRABVWG.DOC vom 16.12.1999, Seiten 188 und 190]
Triebwagen V5 der HHABeiwagen V5B der HHA
Länge über Puffer:14,71 m
Breite:2,20 m
Sitzplätze:32
Stehplätze:54/ neu 7654/ neu 85
Baujahr:19431941
Ausmusterung:Februar/ März 1969
Eigengewicht:16300 kg10200 kg
Drehzapfenabstand:5,20 m
Achsabstand:1,60 m
Motoren: 4x 45 kW GBM 240ohne
Höchstgeschwindigkeit:65 km/h
Straßenbahnbeiwagen V5B der HHA[172]
Inbetrieb-
nahme
Wagen-
nummer
Wagennummer
1947 oder zerstört
neue
Wagennummer / ab
ausge-
mustert
21.9.19411221132119803.1969
12.9.1941122213221981an VVM
13.9.19411223132319823.1969
19.9.1941122413241983 3.1969
23.9.19411225Kriegsverlust 1943
8.l0.19411226 1325198410.68
12.I0.1941122713261985l0.68
15.I0.19411228132719863.1969
25.10.19411229132819873.1969
18.10.19411230Kriegsverlust 1943
21.l0.1941123113291988l0.68
30.l0.19411232Kriegsverlust 1943
7.11.19411233Kriegsverlust 1943
19.11.194112341330 1989 l0.68
Letztes Upload: 02.07.2020 um 13:56:03. Dieser Abruf erfolgte am 07.08.2020 um 16:36:00 Uhr.