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Straßenbahn-Motorwagen
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Sambawagen —
Straßenbahnen in Hamburg

Straßenbahnen in Hamburg:
Einige historische Fotos

Bild: Zur Quelle der Fotos
Die Fotos auf dieser Seite stammen aus einem Fotoalbum. Es enthält Werkfotos der Wagenbauanstalt bzw. Waggonfabrik Falkenried aus der Zeit um die Jahrhundertwende um 1900. Die dort eingeklebten Fotos sind überwiegend 275 * 216 mm groß. Gebunden wurde das Album offensichtlich in der Papierhandlung und Buchbinderei A. Pape, Rosenstraße 44 und Gertrudenstraße 5[Hamburger Adressbuch von 1912] Herr Giersch war wohl einer der Vorbesitzer oder gar der Besteller des Albums. Ihn habe ich nicht eindeutig zuordnen können, denn es gibt im Hamburger Adressbuch von 1912 fünf Einträge unter diesem Nachnamen. Die Berufe sind: Redakteur, Händler, Ingenieur und Schriftsetzer. Ein Eintrag ist ohne Berufsangabe.

Die Seiten des Album bestehen aus Karton. Der Karton hat sich leider gewellt. Somit habe ich die Fotos nicht scannen können. Außerdem weisen viele der eingeklebten Fotos Beschädigungen auf. Einige der Fotos habe ich abfotografiert.

Bild: SEG Motorwagen 639. 1894 entstanden die Motorwagen 601 bis 706.
SEG Motorwagen 639. 1894 entstanden die Motorwagen 601 bis 706.
Bild: SEG Motorwagen 902, Baujahr 1900 oder etwas später. Der Wagen steht auf einem Probefahrgestell.
SEG Motorwagen 902, Baujahr 1900 oder etwas später. Der Wagen steht auf einem Probefahrgestell.
Die Bildunterschrift an anderer Stelle lautet: Wagen 902 mit WaF-Probefahrgestell [51, Seite 16]
Bild: Zweiachsiger Beiwagen 394
Zweiachsiger Beiwagen 394
Zu dem überlangen zweiachsige Beiwagen — es war ein Einzelgänger — ist einiges dokumentiert.

Seine Besonderheit war das Fahrgestell: Er hatte ein Untergestell wie bei Eisenbahnwagen üblich. Es war mit dem Wagenkasten fest verbunden, die Achshalter waren an die Langträger angenietet. Die Abfederung erfolgte durch 1300 mm lange Blattfedern, der Radstand betrug 2,40 m ... 1908 wurde das besondere Fahrgestell durch ein normales Fahrgestell ersetzt.[51, Zitat Seite 27, sonstige Angaben Seiten 27 und 53]

Die Waggonfabrik Falkenried hatte 1902 vier neue Wagen mit Quersitzen fertiggestellt. Drei hatten fünf Fenster an jeder Seite des Wagenkastens, einer hatte dort sechs Fenster. Drei der Wagen waren Motorwagen, der vierte Wagen war als Beiwagen vorgesehen und erhielt die Wagennummer 394. Er soll nie als Beiwagen eingesetzt worden sein. Er wurde wohl noch 1902 zum Motorwagen umgebaut, so dass die vier Quersitzer die Wagennummern 960 bis 963 belegten. 1903 erhielt Wagen 960 die neue Nummer 964.[81, Harald Elsner: Etwas Wagenparkstatistik von der Hamburger Straßenbahn, Heft 1/2012, Seite 7]

Bild: SEG, Sprengwagen C mit Bediener für die Wassersprenganlage
SEG, Sprengwagen C mit Bediener für die Wassersprenganlage
Etwa im Jahre 1900 wurden in der Waggonfabrik Falkenried drei Wasserwagen auf alten Gestellrahmen gebaut. Dazu wurde ein hölzerner Wasserbehälter auf die Ladefläche gesetzt.

Durch einen Bediensteten wurden die Düsen von einer Plattform aus bedient. Die drei Sprengwagen, die von normalen Triebwagen gezogen wurden, erhielten die Kennungen A, B und C.

Diese erste Sprengwagenserie wurde in den Jahren 1910 und 1911 ausgemustert. Als Ersatz wurden 1911 drei neue Sprengwagen mit eisernen Kesseln gebaut. Sie erhielten die gleichen Kennbuchstaben, wobei nur die Beiwagenkennungen B und C überliefert wurden. Ab dem Jahr 1947 erhielten sie im neuen Nummernschema der Straßenbahn die Nummern 35 und 36. Der Sprengwagen 36 wurde 1951 verschrottet. Der Wagen 35 erhielt 1954 die neue Nummer 1883 und wurde am 2.4.1960 ausgemustert.[40, nach Angaben von H.Landahl]

Letztes Upload: 17.09.2020 um 18:46:17. Dieser Abruf erfolgte am 30.10.2020 um 14:30:35 Uhr.