Richard Kuöhl in Berlin:
Die U-Bahnstation Thielplatz

Nördlicher Zugang U-Bahn Thielplatz: Die beiden schräggestellten Flügelbauten führen die ankommenden Fahrgäste auf die Eingangshalle zu. Gleichzeitig bilden sie eine schützende Ecke

Die U-Bahnstation Thielplatz in Berlin wurde 1912–1913 nach Plänen von Heinrich Straumer (*7.12.1876 Chemnitz; †20. oder 22.11.1937 Berlin) errichtet. Sie war bis 1929 Endstation der Einschnittbahn durch die Domäne Dahlem. Am südlichen und am nördlichen Ende der Station steht je ein Zugangsgebäude im Landhausstil quer über die Gleise. Architektonisches Vorbild für das nördliche Zugangsgebäude war die Villa „Haus Freudenberg” von Hermann Muthesius in Berlin-Zehlendorf, Potsdamer Chaussee 48. Das südliche Zugangsgebäude wurde dem nördlichen Zugangsgebäude nachempfunden und gegen 1980 errichtet.

Die U-Bahnstation ist nach dem preußischen Ministerialdirektor Hugo Thiel (*2.6.1839 Bonn; †13.1.1918 Berlin) benannt.

Der Zierkacheln der Wandverkleidung in der Halle des nördlichen Zugangs wurden von Richard Kuöhl gestaltet. Sie zeigen Motive aus der Pflanzen- und Tierwelt.
Der Wandbrunnen dürfte nachträglich zugemauert worden sein.
U-Bahnstation Thielplatz in Berlin Dies Foto blickt von der Schalterhalle auf das Treppenhaus. Die Treppe geht von der Schalterhalle abwärts zum Bahnsteig.
Letztes Upload: 29.06.2022 um 13:38:45 • Impressum und Datenschutzerklärung