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Bildhauer Hermann Otto Gottlieb Perl:
Alter Elbtunnel (St. Pauli-Elbtunnel)

Bild: Hamburg: Alter Elbtunnel, TunnelröhreJede der beiden Tunnelröhren ist 448,5 m lang.
Bild: Alter Elbtunnel in Hamburg, car elevatorsAufzüge für Kraftfahrzeuge.
Bild: Alter Elbtunnel in Hamburg, car elevatorsAufzüge in der Tunnelsohle.
Bild: Alter Elbtunnel in Hamburg, Meerestiere
Der „Alte Elbtunnel” (St. Pauli-Elbtunnel) an den St-Pauli-Landungsbrücken ist für Fußgänger und Fahrzeuge wie PKWs geeignet. Die PKWs bewältigen den Höhenunterschied mit Aufzügen. Fußgänger haben die Wahl: Aufzug, Rolltreppe oder feste Treppe.

Für PKWs ist eine Gebühr zu entrichten. Die Benutzung für Fußgänger und Radfahrer ist kostenlos.

Gebaut wurde der Tunnel von 1907 bis 1911. Für die Gestaltung der Zugangsgebäude auf beiden Elbseiten und der St. Pauli Landungsbrücken waren die Architekten Raabe & Wöhlecke verantwortlich. Die Planung erfolgte durch die Baudeputation - Ingenieurwesen {Oberbaudirektor Georg Ludwig Wendemuth (*1860; †1929)}.[212,Seite 47]

Beachtenswert sind die Meerestierkeramiken an den Wänden der Tunnelröhren. Geschaffen hat sie der Bildhauer Hermann Otto Gottlieb Perl (*5.4.1878 in Königsberg; †12.1.1967 in Hamburg). Sein Onkel Adam Hermann Wessely (*1845; † 1922) richtete Hermann Perl im Falkenried ein Atelier ein. Hermann Perls erster größerer Auftrag war die Ausführung sämtlicher Bildhauerarbeiten im Innern des Hamburger Elbtunnels. Die Herstellung der Elbtunnelkeramiken erfolgte durch die Ofen- und Tonwarenfabrik A.H. Wessely e.K.

Die Körper der Tierkeramiken sind angeblich etwas zu lang geraten. Das war angeblich Absicht: Vorbeigehende und vorbeifahrende Elbtunnelnutzer sollten sie ständig (d.h. ohne anzuhalten) in realistischen Proportionen sehen können.

Bild: Alter Elbtunnel in Hamburg, Keramiken im Eingang von Hermann Perl
Noch schöner sind die Keramiken in den Treppenhäusern. Sie wurden von Hermann Perl geschaffen.
Letztes Upload: 06.12.2018 um 14:18:55