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U-Bahnhaltestelle Thielplatz
in Berlin (1912-13)

Der Eingang ins
Evangelische Gemeindehaus (19??)

Auswahl-
seite Kuöhl

Richard Kuöhl und öffentliche Bäder:
Das Holthusenbad in Eppendorf

Bild: Eingang zum Holthusenbad
Auch das Holthusenbad am U-Bahnhof Kellinghusenstraße geht auf Fritz Schumacher zurück. Es wurde von 1912 bis 1914 errichtet und als „Warmbadeanstalt Goernestraße” eröffnet. Später wurde es nach dem Senator Gottfried Holthusen (*1848; †1920) umbenannt. Aus heutiger Sicht stellt es ein wirklich historisches Schwimmbad dar. Schwimmbad ist untertrieben- es werden fast alle Vergnügungen im Zusammenhang mit Wasser und Körper geboten. So beherbergte das Gebäude seinerzeit zusätzlich eine Bücherhalle und sogar ein Standesamt.

Früher hatten längst nicht alle Wohnungen fließendes Wasser. Viele Miethäuser hatten für die Mietpartien lediglich eine gemeinsame Wasserstelle und ein gemeinsames WC im Treppenhaus. Das Holthusenbad trug mit seinen öffentlichen Duschkabinen und Badewannen zur Hygiene der Stadtbewohner wesentlich bei.

Bild: Eingang zum Holthusenbad, DetailRichard Kuöhl hat an der schmückenden Gestaltung des Gebäudes mitgewirkt!

Foto links: Die mittlere Figurengruppe über dem Eingang des Holthusenbades.

Bild: Eingang zum Holthusenbad, DetailDie mittlere Figurengruppe deutet auf die öffentliche Bücherhalle hin.
Bild: Eingang zum Holthusenbad, DetailDie linke und die rechte Figurengruppe sind ähnlich, aber nicht identisch. Ist es eine Anspielung auf das Standesamt, auf die Badeanstalt, oder gar auf beides gleichzeitig???
Bild: Eingang zum Holthusenbad, Detail
Bild: Eingang zum Holthusenbad, DetailDer Abschluss der Mauer neben der Treppe.
Letztes Upload: 07.12.2018 um 05:28:48