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Rendsburg, das Kriegerdenkmal
am Paradeplatz (1927)

Das Hammonia - Bad
(1926-28)

Auswahl-
seite Kuöhl

Richard Kuöhl - Kriegerdenkmale in Hamburg:
Das Kriegerehrenmal auf dem alten Friedhof Finkenwerder

Der „Alte Friedhof Finkenwerder” am Norderkirchenweg ist einer der drei Friedhöfe in Hamburg-Finkenwerder. Er fällt besonders durch seine prächtigen Holztore auf.
Bild: Alter Friedhof Finkenwerder, das Holztor am Finkenwerder Landscheideweg.<br>Die Inschrift (Hebräer 4,9) lautet:<br>ES IST NOCH EINE RUHE VORHANDEN DEM VOLKE GOTTES
Alter Friedhof Finkenwerder, das Holztor am Finkenwerder Landscheideweg.
Die Inschrift (Hebräer 4,9) lautet:
ES IST NOCH EINE RUHE VORHANDEN DEM VOLKE GOTTES
Bild: Alter Friedhof Finkenwerder, das Holztor am NorderkirchenwegFoto links: Das Holztor am Norderkirchenweg. Seine Inschrift lautet:

WIR HABEN HIER KEINE STÄTTE SONDERN DIE ZUKÜNFTIGE SUCHEN WIR.

In der Lutherbibel steht bei Hebräer 4,9 „Stadt” statt „Stätte”

Bild: Alter Friedhof Finkenwerder, die FriedhofskapelleDie Kapelle geht auf Fritz Schumacher zurück. Sie wird auf 1927 datiert.
Bild: Alter Friedhof Finkenwerder, KriegerehrenmalNeben der Kapelle steht das dreieckige Kriegerehrenmal von Richard Kuöhl.
Bild: Alter Friedhof Finkenwerder, KriegerehrenmalDas Ehrenmal zeigt die eher fürsorgliche Betreuung eines sterbenden Kameraden. Die Szenerie wird von dem herbeigeeilten Engel beschirmt. Somit hat es eine ganz andere Aussage als der „Kriegsklotz”. Der Friedhof wurde bei der großen Flut im Februar 1962 überflutet. Vielleicht ist dies die Ursache für die Beschädigungen des Denkmals.
Bild: Alter Friedhof Finkenwerder, KriegerehrenmalLaut Angaben in der Literatur wurde dies Kriegerehrenmal „um 1927” errichtet. Offensichtlich wurde nach dem 2.Weltkrieg eine entsprechende Zeile hinzugefügt. Man kann auf dem Bild links erkennen, dass die scheinbar erhaben angebrachte Inschrift „1939-1945” in Vertiefungen liegt.

Wen es interessiert: Die Inschrift für Hans Kinau (Gorch Fock) befindet sich auf dem gleichen Friedhof am Stein des Familiengrabs an der Westseite des Geländes.

Sein jüngster Bruder, Rudolf Kinau (*1887; †1972), wurde auf dem Lüneburger Friedhof am Süderkirchenweg in Finkenwerder beigesetzt. Dieser Friedhof ist sehr klein (0,2 ha) und ist gar nicht weit entfernt. Er liegt neben der großen Kirche quer über die Straße „Finkenwerder Langenscheideweg”.

Letztes Upload: 07.12.2018 um 05:28:39