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Drehbahn 36
(1926-27)

Wohnburg Adlerstraße (1927)
und Schule Lämmersieth

Auswahl-
seite Kuöhl

Richard Kuöhl und Wohnblöcke:
Der Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek

Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Skulptur „Arbeit” von Richard Kuöhl Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Skulptur „Arbeit” von Richard Kuöhl
Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Skulptur „Arbeit” von Richard Kuöhl
Der Adolf-von-Elm-Hof in Hamburg Barmbek ist eine der großen Wohnburgen in Hamburg-Barmbek. Er steht unweit der Ecke Alte Wöhr mit Fuhlsbüttler Straße. Das 1927 erbaute Gebäude sieht aus wie ein Werk von Fritz Schumacher. Das ist es aber nicht, der Architekt war Friedrich R. Ostermeyer.

Der Bauträger, die „Gemeinnützige Wohnungsfürsorge im Reichsbund deutscher Mieter”, hatte bei Richard Kuöhl, damals dem meistbeschäftigten Bildhauer der Stadt, Fassadenschmuck aus Klinkerkeramik erworben. Die obere Bildgruppe zeigt die Skulptur „Arbeit” bzw. den Schmied an der Ecke Dennerstraße mit Mildestieg (Ausführung: Keramikmanufaktur Hamburg, W.Meimerstorf, Wandsbek). Die untere Bildgruppe zeigt Teile der Reliefs zum Thema „Verkehr” am Durchgang zur Fuhlsbüttler Straße.

Weiterhin stand im Hof des Gustav-Borgner-Hofes (Zugang: Schwalbenstraße 66) der Rattenfängerbrunnen. Der Brunnen stand bis zum Bau der Straßenbrücke über die Fuhlsbüttler Straße am kurzen nördlichen Flügel des Adolf-von-Elm-Hofes. Im Sommer 2007 bemühte sich das Restaurant „Roter Oktober” um eine erneute Aufstellung dieses Brunnens an der Kreuzung Wiesendamm mit Hufnerstraße. Der Brunnen war - vielleicht ist er es noch - eingemottet in der Obhut des Gartenbauamts. Das ging aus einem im Internet veröffentlichten PDF-Dokument des Restaurants hervor.

Zu dem Namen „Adolf-von-Elm-Hof” kam der Wohnblock, weil er Anfang 1930 von der „Produktion” erworben wurde. Adolf von Elm war einer der beiden Gründerväter der „Produktion”.

Quelle und Zitat: Erklärungsschild der Geschichtswerkstatt Barmbek am Gebäude.

Am 11.7.2007 erhielt ich eine E-Mail. Ich gebe einen Teil daraus weiter, da sie auf einen lesenswerten Artikel über Baugenossenschaften hinweist.

Wichtiger ist mir, Ihnen eine Quelle für Ihren Satz: Adolf von Elm war einer der beiden Gründerväter der „Produktion” zu nennen:
Sozialistische Monatshefte, Jg. 5 (1899) Heft 3
Die Hamburger Genossenschaft / von Adolf von Elm. S. 118 - 124
Der Aufsatz steht als pdf-file zur Verfügung:

http://library.fes.de/cgi-bin/populo/sozmon.pl?f_FST=1899_03&t_heft

Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Relief am Durchgang Fuhlsbüttler Straße Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Relief am Durchgang Fuhlsbüttler Straße Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Relief am Durchgang Fuhlsbüttler Straße
Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Relief am Durchgang Fuhlsbüttler Straße
Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Relief am Durchgang Fuhlsbüttler Straße
Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Laternen an der Nordseite Bild: Adolf-von-Elm-Hof in Barmbek, Laternen an der Nordseite
Die beiden großen Laternen befinden sich am nördlichen Ende des Gebäudes. Hier ist ein griechisches Restaurant. Wohl deshalb sind die Keramiken mit den beiden Farben der griechischen Nationalflagge versehen worden (Stand Oktober 2004).
Letztes Upload: 02.07.2018 um 06:46:39