Besuchsbericht vom 25.4.2009:
Die Wuppertaler Schwebebahn

Der Ingenieur Eugen Langen, ein Mitbesitzer der Kölner Waggonfabrik van der Zypen & Charlier, gilt als Erfinder der Schwebebahn. Gebaut wurde sie nur im heutigen Wuppertal, und zwar von der Continentalen Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen aus Nürnberg. Eine Abart ist die Bergschwebebahn in Dresden.

Auch bei der Hamburger Hochbahn spielte die Langen'sche Schwebebahn eine Rolle.

Bild: Wuppertaler Schwebebahn am HauptbahnhofWieso die Wuppertaler Hängebahn als „Wuppertaler Schwebebahn” bezeichnet wird, ist mir ein Rätsel. Die Wagons der Bahn schweben nicht, sondern sie sind an einer einspurigen Gleiskonstruktion aufgehängt.

Der größten Teil der 13,3 km kurzen Strecke ist mittig längs über den Fluss Wupper geführt.

Mittlerweile ist die Schwebebahn zum bekanntesten Wahrzeichen Wuppertals geworden. In die Wuppertaler Denkmalliste wurde die Schwebebahn 1997 eingetragen.

Bild: Wuppertaler Schwebebahn am HauptbahnhofOberhalb des Gelenkwagens sind die Radsätze und die Antriebsaggregate zu erkennen. Übrigens schaukeln die Wagons recht heftig — wer für Seekrankheit anfällig ist, sollte dies Verkehrsmittel meiden!
Bild: Wuppertaler Schwebebahn, Kehre an der Endstation Vohwinkel
Ein Gelenkzug der Wuppertaler Schwebebahn in einer Wendekurve der westlichen Endstation Vohwinkel. Bis auf den sogenannten Kaiserzug sind alle Züge der Wuppertaler Schwebebahn Gelenkzüge.
Bild: Wuppertaler Schwebebahn, Station VohwinkelNur wenige Streckenteile sind nicht über der Wupper angelegt. Hier der Blick unter die Strecke an der Station Vohwinkel.
Letztes Upload: 13.04.2021 um 08:14:05 • Dieser Abruf erfolgte am 18.06.2021 um 00:32:25 • Impressum und Datenschutzerklärung