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Berliner U-Bahn-Museum

Der Blockkasten von Siemens & Halske

Fahrzeugmodelle und Schiebetür

Berliner U-Bahn-Museum:
Handlampen und Stromschienen

Bild: HandlampenEiner der kleineren Ausstellungsräume ist der „Uhrenraum”. Hier erfährt man, wie die vielen Uhren des U-Bahn-Betriebs zentral gesteuert werden. Der Raum ist sehr vollgestopft. Beispielsweise hat man unter der Decke verschiedenste Handlampen der Gleisbauer und Streckenläufer ausgestellt. Sie werden mit Karbid, Petroleum oder Batterien zum Leuchten gebracht. Außerdem hat man alle möglichen Streckenhinweisschilder in diesem Ausstellungsraum angebracht.
Bild: Stromschienen
Auch der Bodenbereich wird für die Ausstellung genutzt. Besonders interessant empfand ich die Stromschienenausstellung vor der mit Gleisarbeiterwerkzeugen bestückten Wand.
Nr.Schienenform
Isolator
Baujahr
Stromschienenhalter
Baujahr
Stromschiene
7Iso Str. 40
Keramik
(Auflaufform)
ab 1923ab 1928
8Iso Str. 40
Keramik
(Beton) Ost
ab 1923ab 1928
9Iso Str. 40
Kunststoff
ab 1994ab 1928
10Iso Str. 40
Kunststoff
(Auflaufform)
ab 1994ab 1928
11Iso Preußen Form 9
(weiße Keramik)
ab 1923ab 1923
12Iso Str. 40ab 1923ab 1928
13Iso Str. 40
Kunststoff
ab 1994ab 1928
Str. 40 ist ein Stromschienenprofil mit 105 mm Höhe, 80 mm Fußbreite, 80 mm Kopfbreite und 18 mm Stegdicke. Preußen Form 9 ist ein 1922 herausgegebenes Eisenbahnschienenprofil mit 138 mm Höhe, 110 mm Fußbreite, 72 mm Kopfbreite und 18 mm Stegdicke.

Die Stromschienenausstellungsbank beginnt mit Nr.1 von 1902. Von 1902 bis noch 1923 wurden demnach bei der Berliner U-Bahn Eisenbahnschienen Preußen Form 11 als Stromschienen eingebaut. Erst ab 1923 wurden bei der Berliner U-Bahn Stromschienenprofile nach Iso Str. 40 verwendet.

Letztes Upload: 19.11.2019 um 07:56:10