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Der Historische Friedhof Wandsbek bei der Christuskirche:
2015: Das neue Denkmal für Matthias Claudius

Bild: Christuskirche Wandsbek, Claudiusdenkmal
Das große Metallrelief „Der Mond ist aufgegangen” des Bildhauer Waldemar Otto (*30.3.1929 Petrikau, Polen) wurde im Januar 2015 anlässlich des 200. Todestages von Matthias Claudius (*16.8.1740 Reinfeld; †21.1.1815 Hamburg) bei der Christuskirche in Wandsbek aufgestellt. Es steht jedoch in einem angemessenen Abstand zum Historischen Friedhof Wandsbek. Eingeweiht wurde das Denkmal im Anschluss an den um 10°° Uhr am 25.1.2015 beginnenden Festgottesdienst zum Auftakt des Claudius-Jahres.

Im Sockel des Denkmals sind alle sieben Strophen des Gedichtes zitiert.

Bild: Christuskirche Wandsbek, Claudiusdenkmal Bild: Christuskirche Wandsbek, Claudiusdenkmal
Bild: Christuskirche Wandsbek, ClaudiusdenkmalFoto oberhalb: Der Mann schaut andächtig zu den Sternen auf

Da der Text des Gedichtes im Sockel des Denkmals zu lesen ist, bietet sich an, hier das Gedicht vollständig durchzulesen.

Matthias Claudius sagte kurz vor seinem Ableben: „Mein ganzes Leben hindurch habe ich an diesen Stunden studiert, nun sind sie da, aber noch begreife ich so wenig als in den gesundesten Tagen, auf welchem Wege es zu Ende gehen wird.”[205, Seite 127]

Matthias Claudius hat ein besonders bekanntes Sprichwort geprägt:
„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen;
Drum nahm ich meinen Stock und Hut und tät das Reisen wählen.”

Damals war die Rechtschreibung und die Ausdrucksweise allerdings etwas anders als heute. Das Gedicht „Urians Reise um die Welt” beginnt mit:

Wenn jemand eine Reise tut,
so kann er was verzählen;
drum nahm ich meinen Stock und Hut,
und tät das Reisen wählen.

Letztes Upload: 08.12.2018 um 05:14:11