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Nordfriedhof in München

Die Kanone auf
dem Friedhof

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Friedhof Ohlsdorf

Der Nordfriedhof in München:
An der Friedhofsmauer

Bild: München, Nordfriedhof, Familiengrab Martin an der FriedhofsmauerAn der südwestlichen Friedhofsmauer entlang der Straße „Isarring” fiel mir das Grabgewölbe der Familie Martin besonders auf. Eine Scheibe schützt die Madonna vor den äußeren Einflüssen.
Bild: München, Nordfriedhof, an der FriedhofsmauerDieser Blick entlang der Friedhofsmauer ließ meinen anfänglich negativen Eindruck vom Nordfriedhof ins Wanken geraten.
Bild: München, Nordfriedhof, Grabstätte der Familien Volz, Kopp und HofmeierDer Grabstein der Grabstätte der Familien Volz, Kopp und Hofmeier wird wohl neuer sein als der Engelsknabe!
Bild: München, Nordfriedhof, Grabstätte der Familien Volz, Kopp und HofmeierDer Engelsknabe sitzt neben Schnittrosen und blickt auf die Inschrift „Die Liebe höret nimmer auf”.

Der Künstler hat seinen Namen und die Jahreszahl in der rechten Ecke der Grundplatte hinterlassen. Es dürfte sich um den Wilhelm von Rümann (*11.11.1850 in Hannover; †6.2.1906 in Ajaccio auf Korsika) handeln. Seine Werke sind in München an etliche Orten zu finden. Beispielsweise hat er die beiden Marmorlöwen neben der Treppe der Feldherrnhalle geschaffen.

1874 hatte er das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München beendet. Ab 1887 lehrte er als Professor an jener Akademie, 1891 wurde er geadelt. Der Engelsknabe entstand 1875, möglicherweise während seiner weiteren Ausbildung bei Michael Wagmüller.

Bild: München, Nordfriedhof, Künstlerhinweis an der Grabstätte der Familien Volz, Kopp und Hofmeier
Die Löwen an der Feldherrnhalle
Am 6.5.2013, bei nicht optimalem Fotowetter, entstanden die folgenden drei Fotos von der Feldherrnhalle in München.
Bild: Feldherrnhalle in München
Die beiden Marmorlöwen stehen links und rechts neben der Treppe
Bild: Marmorlöwe an der Feldherrnhalle in München Bild: Marmorlöwe an der Feldherrnhalle in München
Die von 1841 bis 1844 errichtete Feldherrnhalle steht am südlichen Ende des Odeonsplatzes. Die beiden militärisch wirkenden Statuen stellen den Grafen Tilly (*1559; †1632) und den Fürsten Wrede (*1767; †1838) dar. Die beiden Löwen schuf Wilhelm von Rümann erst 1905.

Beide Löwen sind nicht identisch gestaltet. Dies fällt besonders beim Maul auf: Bei einem Löwen ist das Maul geschlossen, beim anderen Löwen ist es ein wenig geöffnet, so dass seine Reißzähne im Unterkiefer sichtbar sind. Möglicherweise ist dieser Löwe heftig erkältet, hat eine verstopfte Nase und atmet deshalb durch sein Maul.

Die Statue mit dem geöffneten Maul stellt den preußischen Löwen dar, die Statue mit dem geschlossenen Maul zeigt den bayerische Löwen.Selbstverständlich habe ich bei meinem Urlaubsaufenthalt in der bayerischen Hauptstadt ausschließlich den bayerischen Löwen abgelichtet!

Letztes Upload: 20.09.2020 um 06:13:52. Dieser Abruf erfolgte am 20.10.2020 um 07:11:42 Uhr.