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Anna Dückes aus Süddorf

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Sprechende Grabsteine in Nebel auf Amrum:
Infoseite und Kirche St. Clemens in Nebel auf Amrum

Der Friedhof an der St. Clemens-Kirche in Nebel auf Amrum besitzt eine bestens renovierte Ausstellung von 152 historischen Grabsteine aus der Zeit aus den Jahren 1678 bis 1858.

Viele dieser Grabsteine sind mit ausführlichen biografischen Informationen beschriftet. Einige der Grabsteine davon konnte ich bei einem kurzen Besuch am 21.6.2019 fotografieren. Leider hatte ich keine ordentliche Kamera dabei und musste mich mit der Smartphonekamera begnügen.

Der Friedhof ist auf in Wikipedia unter dem Suchbegriff „Sprechende Grabsteine (Amrum)” ausführlich beschrieben (Abruf 24.6.2019).

Einzelbeschreibungen einiger Grabsteine findet man auf www.erzaehlende-steine.de. Soweit angebracht, habe ich auf den hier folgenden Unterseite Deeplinks auf jene Website eingearbeitet.


Über die Bildhauer steht in dem weiter oberhalb verlinkten Wikipedia-Artikel:
Abgesehen von den wenigen Ausnahmen der großen Liegeplatten, die von auswärtigen, professionellen Steinmetzen geschaffen sein dürften, wurden alle Grabsteine von Inselfriesen gefertigt. Zunächst waren es wohl holländische Holzschnitzer, die auf dem Festland unterwegs waren, die man zum Grabsteindekor anheuerte, ehe Schiffszimmerer von den benachbarten Inseln und von Amrum selbst mit der Fertigung beauftragt wurden. Bekannt sind Tai Hinrichs (1718–1759) von der Hallig Nordstrandischmoor, Jens Payen (1711–1787) und Arfst Hanken (1735–1826) von der Nachbarinsel Föhr sowie der Amrumer Jan Peters (1768–1855), der auch auf dem Nebeler Friedhof beerdigt ist. Letzterer stellte etwa 36 von den heute noch erhaltenen Grabsteinen her. Tai Hinrichs schuf die bekanntesten Grabsteine von Oluf Jensen und dessen Sohn Hark Olufs. Obwohl die Bildhauer keine professionellen Steinmetze waren, ist die Qualität der Arbeiten überdurchschnittlich hoch.

Die Kirche St. Clemens in Nebel auf Amrum
Bild: Die Kirche St. Clemens in Nebel ist die größte Kirche auf Amrum. Ihr Kirchenschiff ist mit Reet gedeckt. Erst 1908 wurde ihr Kirchturm errichtet. Er ist 36 m hoch.
Die Kirche St. Clemens in Nebel ist die größte Kirche auf Amrum. Ihr Kirchenschiff ist mit Reet gedeckt. Erst 1908 wurde ihr Kirchturm errichtet. Er ist 36 m hoch.
Letztes Upload: 13.07.2019 um 06:05:08