Ohlsdorfer Friedhof • Beim Wasserturm an der Cordesallee:
Der alte Wasserturm in der Cordesallee

Nr. 7: Säulengrabmal Troplowitz-Mankiewicz neben dem Wasserturm Nr. 17: Die Gemeindegrabstelle St. Markus-Hoheluft
Ein Hochbehälter (Hochreservoir) für Wasser arbeitet so, dass aus einem hochgelegenen Behälter Wasser unter dem natürlichen Gefälledruck verteilt werden kann. Der hochgelegenen Behälter dient auch dem Ausgleich bei ungleichmäßigem Zu- und Abfluss. Ein Wasserturm ist ein besonderes Bauwerk, in dem man einen Hochbehälter unterbringt, wenn kein passender Berg zur Verfügung steht.
Bild: Der alte Wasserturm in der Cordesallee Bild: Der alte Wasserturm in der Cordesallee
Bild: Der alte Wasserturm von innenWie zu erkennen ist, befindet sich jetzt im Inneren des Wasserturms im wesentlichen eine Stahltreppe.
Bild: Ausblick vom Wasserturm- die Cordesallee in voller Länge
Die Aussicht, die man von ganz oben genießen kann, wird durch die Bäume verdeckt. Das Foto zeigt die Cordesallee in ihrer gesamte Länge. Ich habe es am 20.4.2003 von einem Fenster des ersten Stockwerks aus aufgenommen.

Durch den Versatz in der Führung der Cordesallee ist der Wasserturm von der Cordesallee aus besser sichtbar.
Bild: Wasserturm an der CordesalleeDer alte Wasserturm in der Cordesallee stammt aus dem Jahre 1898. Er ist schon lange außer Betrieb, denn seit 1919 wird der Ohlsdorfer Friedhof von der städtischen Wasserversorgung beliefert. Als er gebaut wurde, markierte er die östliche Grenze des Friedhofs und die heutige „Cordesallee” hatte den Namen „Hauptallee”. Vor seiner Renovierung (eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die 1989 begann und die mit einer offiziellen Einweihung am 6. November 1992 abgeschlossen wurde) war er ziemlich verfallen, fast schon eine gut erhaltene Ruine. Jetzt ist er ein Schmuckstück mit einer eigenen Bushaltestelle!

Der Wasserturm ist 34 m hoch und im neugotische Stil gebaut. Er hatte im unteren Bereich ein 100 m³ großes Bassin und einen 12 m³ großen Hochdruckbehälter weiter oben. Ihm wurde das Wasser aus dem Nordteich und einigen Brunnen durch Rohre zugepumpt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Wasserturm zum Luftschutzraum umfunktioniert.

Fotos oberhalb und unterhalb: Die beiden winterliche Foto zeigen den Wasserturm am 12.1.2010.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Cordesallee am Wasserturm
Das Foto zeigt die winterliches Cordesallee am alten Wasserturm mit Blick in Richtung Osten. Ein Wegweiser wies damals (Januar 2010) zum „Stillen Weg”. Auf der „Umgebungkarte Wasserturm” ist dieser Weg gelb markiert.

Mittlerweile (Januar 2016) ist dieser Wegweiser zum „Stillen Weg” verschwunden. Aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde ein fast gleicher Wegweiser aufgestellt. Er weist zum „Garten der Frauen”.
Letztes Upload: 17.06.2021 um 07:00:08 • Dieser Abruf erfolgte am 22.06.2021 um 06:56:03 • Impressum und Datenschutzerklärung