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Ohlsdorfer Friedhof • Vom alten Wasserturm zum Eingang Kornweg:
Die abgebrannte Kapelle 5

Robert Leo und Kinder C.H.F. Müller alias „Röntgenmüller”
Auf der Verkehrsinsel, um den herum der Kreisverkehr angelegt ist, stand bis 1940 die Kapelle 5. Sie ist nicht mehr vorhanden.
Leider ist über die Kapelle 5 in der Friedhofsliteratur nur wenig zu finden. Bereits verhältnismäßig ausführlich sind diese zwei Sätze über die Kapelle 5: Das 1902 errichtete Gebäude brannte 1940 durch Überhitzung des Kohleofens ab und wurde abgerissen. Sie stand auf dem Rondell am westlichen Anfang der Kriegerehrenallee.[Zeitschrift für Trauerkultur, Ausgabe 98, August 2007] Die genannte „Kriegerehrenallee” wurde am 27.7.2016 in „Ida-Ehre-Allee” umbenannt.

Somit ist unklar, wann die Kapelle wirklich abgebrannt ist. Was es im Winter 1939/1940 oder im Winter 1940/1941?

Bild: Kapelle 5 um 1905, Postkarte von Knackstedt & NätherBeide Fotos auf dieser Seite sind Ausschnitte aus Postkarten aus der Zeit um 1905. Das Foto links stammt von einer Postkarte des bekannten Verlages Knackstedt & Näther.

Für die Kapellen 2 bis 8 außer 6 wird Wilhelm Cordes als Architekt angegeben.

Bild: Kapelle 5 um 1905, Postkarte vom Kunstverlag E. Ehmling in HamburgDas Foto links gehört zu einer Postkarte der Kunstanstalt E. Ehmling. Im Hamburger Adressbuch von 1902 steht der Fotograf als Ehmling, E., Photograph, Langerkamp 12 eingetragen. Das Adressbuch von 1904 nennt die gleiche Adresse, fügt aber den Postamtsbereich 21 hinzu. Das müsste im Stadtteil Uhlenhorst(?) gewesen sein. Verfolgt man seinen Eintrag in den späteren Adressbüchern, so stellt man fest, dass er mehrfach umgezogen ist. Sein Eintrag ist im Adressbuch von 1942 noch vorhanden; im Adressbuch von 1943 fehlt er.
Letztes Upload: 14.04.2019 um 19:21:21