Ohlsdorfer Friedhof • Vom Haupteingang zum Eingang Eichenlohweg:
Der Simplontunnel — Familie Dencker (K14,77-78)

Der schräge Grabstein der Familie Noah Grabmal der Familie Emil Carroux
Bild: Friedhof Ohlsdorf, Grabmal Dencker / SimplontunnelWelchen Umständen mag es zu verdanken sein, dass das südliche, auf italienischer Seite gelegene, Tunnelportal des Simplontunnels als Motiv für den Grabstein auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf im weit entfernten Hamburg herhielt? Die Antwort auf diese Frage sei dahingestellt!

Vermutlich hatte der Baurat Paul Joh. Dencker etwas mit dem Bau des Tunnels zu tun. Mit der Ausführung des Tunnelbaus wurde das Hamburger Ingenieurunternehmen Brandt & Brandau (Karl Brandau und Alfred Brandt) beauftragt. Seinerzeit war es der längste Eisenbahntunnel der Welt.

Um den Grabstein zu finden, folgen wir dem breiten Fußweg vom Rosengarten Richtung Eingang Eichenlohweg bis zu einer Abdeckung im Pflaster. Hier geht nach rechts (Richtung Süden) Weg bestehend aus zwei Reihen Steinplatten mit einem Grünstreifen dazwischen ab. Gleich links am Anfang dieses Weges steht ein kleiner Grenzstein im Rasen. Er markiert die Grenze zwischen den Koordinaten L und K. In der Grabreihe dahinter fällt der roter Granitstein „Ruhestätte Familie W.Moor” besonders auf. Diesem Stein gegenüber steht der links abgebildete Grabstein mit dem Tunnelportal.

Um zur nächsten Station unserer Expedition zu gelangen, gehen wir zum breiten Fußweg zurück. Wir kreuzen ihn und folgen dem sich in Richtung zur Cordesallee fortsetzenden ein Weg bestehend aus zwei Reihen Steinplatten mit einem Grünstreifen dazwischen.

Zum Simplontunnel:

Letztes Upload: 14.02.2021 um 18:50:27. Dieser Abruf erfolgte am 08.03.2021 um 01:13:29 Uhr.