Ohlsdorfer Friedhof • Krematorium und Nebenallee:
Familiengrab Kröhnke und Nossack (U22,8-27)

Die Ruhestätte Plüschau Familiengrab Hünlinghof
Familiengrab Kröhnke und Nossack Vom Familiengrab Lippert aus ist es nicht weit zum Familiengrab Kröhnke und Nossack. Zwischen dem Grabmal Lippert und der Kapellenstraße führt ein Fußweg Richtung Westen. Nach rund 50 Metern erblickt man rechts des Weges das gesuchte Familiengrab.
Die kniende junge Frau ist in dieser Körperhaltung immerhin 1,60 m hoch. Peter Terkatz (*1880; †1954) war der Künstler; gefertigt hat sie „Martin u. Piltzing. Berlin. N.”.

Aber man weiß nicht wirklich, wann das geschehen ist: „1930 (1940?)” lautet die Angabe.[202, Seite 152]

Gegossen wurde die Statue von „Martin u. Piltzing. Berlin. N.”
Familiengrab Kröhnke und Nossack Familiengrab Kröhnke und Nossack
Alfred Aust nannte diese Statue „Sieg des Lebens”. Er war hin- und hergerissen:

Es ist, als sei eine Najade dem Waldquell entstiegen, um auf dem hohen Sockel aus rotem Sandstein den wundervollen Körper in Luft und Licht zu baden. Das fühlt jeder heraus, der sich der Sprache dieser Plastik nicht verschließt; es ist ein Preislied auf den Schöpfer und seine Schöpfung, dargestellt im Edelsten und Reinsten, das diese Welt bietet, dem Weibe..

Auch die beiden Punkte am Ende des Zitate stehen genau so in dem Buch.[225, Seite 49]

Möglicherweise wurde der Sockel zwischendurch erneuert — im Dezember 2012 bestand er nicht aus rotem Sandstein!

Im Zusammenhang mit diesem Familiengrab bietet sich eine Websuche nach Hans Erich Nossack (*30.1.1901 Hamburg; †2.11.1977 Hamburg) an.

Letztes Upload: 01.07.2022 um 12:43:22 • Impressum und Datenschutzerklärung