Ohlsdorfer Friedhof • Vom alten Wasserturm zum Eingang Kleine Horst:
Lachmann – weinendes Mädchen (Z22,54-65)

Ex Steinike/Brinckman — was hat die Engeldame mitgebracht? F. A. Schwarz — ein schwarzes Denkmal
Die Familiengrabanlage Lachmann steht auf der linken (südsüdwestlichen) Seite.
Die Statue „Das weinende Mädchen” vom Fußweg aus gesehen.
Friedhof Ohlsdorf, Statue „Weinendes Mädchen” auf dem Familiengrab Lachmann Foto oben: Die Statue „Das weinende Mädchen” vom Fußweg aus gesehen.
Foto links: Die gleiche Statue schräg von unten mit Blitzlicht fotografiert.

Welch ein Gegensatz! Ausgerechnet das Familiengrab Lachmann wird von der Statue eines weinenden Mädchens geschmückt.

Friedhof Ohlsdorf, Statue „Weinendes Mädchen” auf dem Familiengrab Lachmann Die auf 1907 datierte Statue wurde von dem dänisch-norwegischen Bildhauer Stephan Abel Sinding (*4.8.1846 Trondheim; †23.1.1922 Paris) geschaffen.
Der Grund für die Einrichtung des Familiengrabes dürfte das frühe Ableben von Edwin Julius Lachmann (*23.2.1885 Hamburg; †30.6.1906) gewesen sein. Sein Zwillingsbruder Dr. phil Richard Lachmann überlebte ihn um nur 10 Jahre. Er fiel am 7.9.1916 in Rumänien.[www.geni.com, Abruf am 4.3.2017]

Irreführend ist die Beschriftung auf dem Grabstein des Vaters Julius Lachmann (*4.3.1852; †9.9.1923 Baden-Baden). Sie beginnt mit: Julius Lachmann geb. Thorn. „Thorn” (Torun) ist sein Geburtsort in Polen.

Letztes Upload: 18.09.2022 um 17:52:07 • Impressum und Datenschutzerklärung