Home

Infoseite

Innen am Zaun um den
Friedhof Ohlsdorf herum

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Außen um den Friedhof Ohlsdorf herum:
Redderplatz, Friedhofszaun, Esskastanien

Ehemaliger Friedhofseingang Ilandkoppel und Jüdischer Friedhof Der Haupteingang des Ohlsdorfer Friedhofs
Bild: SymbolAusgangspunkt der Expedition
„Um den Friedhof herum”
Bild: Friedhofszaun am Redderplatz (10.10.2002)Foto links: Die Straße „Redderplatz” ist eine kleine Sackgasse, die in die große „Fuhlsbüttler Straße” (genannt „Fuhle”) mündet. Der Friedhofszaun führt am Redderplatz entlang, trifft hier auf die Fuhle und folgt ihr nach Norden.

Foto unterhalb: Der Behelfsleichenwagen aus den frühen 1950ern stand am 17.10.2002 in der Fuhle zum Verkauf am Straßenrand.

Bild: Behelfsleichenwagen
Bild: Straßenecke Sommerkamp, Rübenkamp mit Fuhlsbüttler Straße
Ein kleines Stück die Fuhle Richtung Norden weiter befindet sich die markante Straßenecke Sommerkamp mit Rübenkamp. Das Foto oberhalb ist vom 10.10.2002, die beiden nächsten Fotos unterhalb sind vom 28.2.2016.
Bild: Straßenecke Sommerkamp, Rübenkamp mit Fuhlsbüttler Straße
Bild: Fuhlsbüttler Straße zwischen Rübenkamp und Alsterdorfer Straße
In den Jahren 2014 und 2015 wurde die Fuhlsbüttler Straße aufwändig modernisiert. Unter anderem wurden die Radwege neu gestaltet. Am Friedhofszaun wurde der Radweg wesentlich verbreitert. Entsprechend wurde der Fußweg wesentlich schmaler als vor der Modernisierung.

Auch die Parkplätze auf der Straßenseite am Friedhofszaun wurden entfernt. Somit konnten die Stahlrohrbügel an den Bäumen (sie sollten die Baumstämme schützen) entfernt werden.

Hinter der Litfaßsäule: Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass der Steinmetzbetrieb am Rübenkamp in der Nähe des markanten Eckhauses verschwunden ist. Das nunmehr (28.2.2016) leere Grundstück ist von einem Bauzaun umgeben.


Die Esskastanie wurde zum Baum des Jahres 2018 gekürt!
Ihre Früchte (Maronen) enthalten einen hohen Stärkeanteil von 43 Prozent. Deshalb galten in Südeuropa Maronen lange Zeit als „Brot der Armen”. In Deutschland wächst die Esskastanie vor allem in den milden Weinanbaugebieten entlang des Rheins. Seit der Römerzeit wird sie bei uns kultiviert. Die Bäume werden bis zu 30 Meter hoch. Auch auf dem Friedhof Ohlsdorf stehen einige Exemplare.

Die Marone wird in der Schweiz als „Marroni” bezeichnet. In Österreich und in Süddeutschland schreibt man „Maroni”. Marroni und Maroni gelten für die Ein- und Mehrzahl.

Bild: Fruchtschale der Esskastanie Bild: Blatt der Esskastanie
Ich bin im Redderplatz aufgewachsen. Wenn wir als Kinder mal eben auf den Friedhof wollten (um dem Versteckspielen mehr Pfiff zu verleihen, weil der Fußball mal wieder über den Zaun geflogen ist, oder auch nur um Esskastanien zu ernten) sind wir über den Zaun geklettert. Die kleineren Jungen kletterten über den bequemer zu übersteigenden Schmuckzaun an der Fuhle, die echten Männer natürlich über den hohen Zaun am Redderplatz!
Bild: Friedhofszaun an der Fuhlsbüttler StraßeNur entlang der Fuhle ist es ein Schmuckzaun, alle anderen Abschnitte des Zauns sind schmucklos gehalten. Zum Hersteller siehe Gemeinschaftsgrab Schlosserinnung.

Dies und das nächste Foto zeigen frisch renovierte Teile des Schmuckzaunes. Beide Fotos entstanden am 11.10.2009.

Bild: Friedhofszaun an der Fuhlsbüttler Straße

Der Friedhofszaun wurde im Jahre 2001 100 Jahre alt. Die Klein Borsteler haben diesen Geburtstag benutzt, um im September 2001 eine Protestrundfahrt am Friedhofszaun entlang um den Friedhof durchzuführen. Es kamen weit über 100 Radlern, obwohl es ein regnerischer Tag war. Der Protest richtete sich gegen den Plan, die Fläche des Anzuchtgartens des Ohlsdorfer Friedhofs mit Wohnungen zu bebauen. Die Wohnungen wurden gebaut.

Letztes Upload: 06.04.2019 um 11:39:50