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Innen am Zaun um den
Friedhof Ohlsdorf herum

Auswahl-
seite Ohlsdorf

Außen um den Friedhof Ohlsdorf herum:
Der Haupteingang des Ohlsdorfer Friedhofs

Redderplatz, Friedhofszaun und Esskastanien Das alte Krematorium in der Alsterdorfer Straße
Bild: Friedhofsverwaltungsgebäude am Haupteingang Ohlsdorf
Zum 125-jährigen Geburtstag des Ohlsdorfer Friedhofs wurde 2002 die Broschüre „Ohlsdorf - mehr als ein Friedhof” veröffentlicht. Seite 17 dieser Broschüre zeigt ein Bild des Verwaltungsgebäude aus den 1920er Jahren. Die erkennbaren baulichen Unterschiede sind:
  1. Aus dem Dach des Mittelteils ragte ein Turm (Glockenturm ?) heraus.
  2. Die beiden Fenster im 2.Stock links und rechts neben dem Mittelteil waren nur etwa halb so groß.
  3. Den Eingang schützte ein sehr großes Vordach. Es reichte bis an die obere Treppe heran.
  4. Die Verkehrsinsel zwischen der Vorfahrt zum Verwaltungsgebäude und der Fuhlsbüttler Straße scheint es damals noch nicht gegeben zu haben; statt dessen war die Fuhlsbüttler Straße entsprechend breiter.
  5. Es standen Oberleitungsmasten (dem Foto nach zu urteilen aus Grauguss) für die Straßenbahn am Rande des Fußwegs vor dem Verwaltungsgebäude.
  6. Das Kuppeldach zur Friedhofseite hin besaß ganz oben eine Brüstung- es sieht fast so aus, als ob hier eine Aussichtsplattform bestanden hätte.
Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Verwaltungsgebäude, Rückseite spätabendsLinks: Das Verwaltungsgebäude am späten Abend des 17.12.2007 von der Cordesallee aus gesehen. Einige Beamte scheinen noch zu arbeiten!
Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Verwaltungsgebäude, Spiegelung im Türfenster Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Verwaltungsgebäude, Spiegelung im Türfenster
Die beiden Fotos oberhalb zeigen Spiegelungen in einer der Türscheiben auf der Friedhofseite des Verwaltungsgebäudes.
Dies Verwaltungsgebäude wurde 1911 bezogen. Es ist das dritte Verwaltungsgebäude an dieser Stelle: Anfänglich wurde das umgebautes Wohnhaus des Anbauers Schwen als Verwaltungsgebäude, Wohnung des Friedhofaufsehers und Kapelle genutzt. 1879 wurde der Bau einer neuen aber provisorischen Kapelle (am Ort der jetzigen Kapelle 1) und eines neuen Verwaltungsgebäudes beschlossen. Dies erste „echte” Verwaltungsgebäude wurde 1911 durch das jetzige schlossartige Verwaltungsgebäude ersetzt. Es ist das letzte große Bauwerk des Friedhofdirektors Wilhelm Cordes. Der Baustil: Rosen- und Anemonenbarock.
Bild: Tor am Haupteingang des Ohlsdorfer Friedhofs
Die schmiedeeisernen Tore scheinen für die Ewigkeit bestimmt zu sein!
Zum Hersteller der Tore siehe Gemeinschaftsgrab Schlosserinnung.
Bild: „Eingänge sind Übergänge” - Seit dem 19.März 2019 begrüßt dieser Hinweis die Autofahrer beim Passieren des schmiedeeisernen Tores der Friehofseinfahrt neben dem Verwaltungsgebäude.
„Eingänge sind Übergänge” - Seit dem 19.März 2019 begrüßt dieser Hinweis die Autofahrer beim Passieren des schmiedeeisernen Tores der Friehofseinfahrt neben dem Verwaltungsgebäude.

Beabsichtigt ist, die Friedhofseingänge als Übergänge von der Stadt der Lebenden in das Reich der Toten sicht- und spürbarer zu machen. [Zitiert aus www.dega-gartenbau, Projekt Ohlsdorf 2050, Abruf 22.3.2019]

Letztes Upload: 22.03.2019 um 17:42:27