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Vom Haupteingang zum Seehof

Außen um den Friedhof herum

Auswahlseite Ohlsdorf

Innen am Zaun um den Friedhof Ohlsdorf:
Der Fußgängereingang am Krematorium

Wieder in den Friedhof zurück
Laut dem Friedhofsplan Stand 5/2017 ist die Bezeichnung dieses Friedhofszugangs
„Fußgängereingang Forum”.
Hinweis: Fotos des Krematoriums von der Friedhofsseite aus
Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Fußgängereingang am Krematorium, 11.10.2002
Ohlsdorfer Friedhof, Fußgängereingang am Krematorium, 11.10.2002
Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Fußgängereingang am Krematorium
Fußgängereingang am Krematorium, 12.10.2011: Das Krematorium wird zum „Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf” umgebaut. Der Bauzaun ist noch vorhanden, aber am 10.11.2011 wird die Einweihung sein.

Die Pförtnerloge am Eingang und Anbauten aus den 1950ern an der gleichen Seite des Gebäudes sind verschwunden. Statt dessen führt ein weiterer Zugang neben dem ebenerdigen Weg über Treppen aufwärts an neuen Anbauten mit einem Café vorbei. Das Café heißt „Café Fritz”. Es ist der Architekt Fritz Schumacher gemeint. Hinter dem Bauzaun rechts im Bild wurde ein Parkplatz eingerichtet.

Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Café Fritz, Blick auf den fertiggestellten Parkplatz am 1.5.2014
Ohlsdorfer Friedhof, Café Fritz, Blick auf den fertiggestellten Parkplatz am 1.5.2014

Bild: Ohlsdorfer Friedhof, Uhr am Krematorium (27.2.2010)
„EINE VON DIESEN” steht in goldenen Lettern unter der Uhr mit der Dornenkrone im Zifferblatt. Zu sehen ist die Uhr von außerhalb des Friedhofs. Es gibt mehrere mögliche Vervollständigungen dieser Worte; die Aussage ändert sich jedoch nicht:
  • Eine von diesen Stunden wird auch Deine letzte sein.[225, Seite 100]
  • Eine von diesen Stunden ist Deine letzte.
  • Eine von diesen Stunden wird die Deine sein,
  • Eine von diesen ist Deine.
  • Eine von diesen Stunden ist die letzte.
Die Inschrift soll die einzelnen Menschen auch außerhalb des Friedhofes darauf aufmerksam machen, dass ihre persönliche Lebenszeit einmal abgelaufen sein wird.

Der Fußgängereingang am Krematorium des Ohlsdorfer Friedhofs liegt in der Fuhlsbüttler Straße. Leider gibt es hier keine Fußgängerampel. Lediglich eine alte Verkehrsinsel, die vermutlich noch auf die Pferdebahnzeit zurückging, erleichterte hier das Überqueren der verkehrsreichen Fuhlsbüttler Straße (Nachtrag April 2004: Mittlerweile ist diese Verkehrsinsel verschwunden). Bevor das Krematorium gebaut wurde, befand sich hier ein größerer Eingang. Dessen schmiedeeisernen Pforten wurden wieder verwendet: Sie schmücken den Eingang Seehof, zu dem wir auf unserem Weg um den Friedhof noch gelangen werden.

Bild: Friedhof Ohlsdorf, Krematorium

Foto vom 14.9.2003

Auf der Beschreibungstafel des Krematoriums steht unter anderem: „Zur Straße wendet sich eine sakral anmutende Fassade mit turmartigem Rauchabzug.”

Dieser Fußgängereingang, der sogenannte „Nebeneingang”, ist nur 300 m vom Haupteingang entfernt. Wieso konnte es passieren, dass hier ein so aufwändiger Eingang hingesetzt wurde? Was konnte die immer knauserig arbeitende Verwaltung Hamburgs zu solcher offensichtlichen Geldverschwendung verleiten? Die Endhaltestelle der Pferdebahn befand sich vorher im Bereich des Haupteingangs beim Verwaltungsgebäude des Ohlsdorfer Friedhofs. Sie wurde mit dem Bau des Nebeneingangs zum Nebeneingang verlegt. So konnte wohl erreicht werden, dass die Beamte der Verwaltung weniger als vorher durch den Betrieb der Pferdebahn gestört wurden.


Weiter geht es unter den großen Bahnbrücken hindurch. Unmittelbar nördlich hinter den Brücken ist im Bahndamm eine tunnelartige Unterführung zu erkennen. Sie wird wohl nicht mehr als Tunnel benutzt. Sie verband den auf der Friedhofsseite des Bahndamms gelegenen friedhofseigenen Materialplatz mit der Fuhlsbüttler Straße.

Am nördlichen Ende der Fuhlsbüttler Straße steht das Haus Nummer 792. Dies soll das Haus mit der höchsten Hausnummer in ganz Hamburg sein. 1879 wurde Wilhelm Cordes als eigenverantwortlicher Friedhofsverwalter eingestellt. Er erhielt seine Dienstwohnung in diesem Haus — es war ein ehemaliges Bauernhaus.[225, Seite 24]

Der Weg führt weiter durch die Wellingsbütteler Landstraße. Wenn man Kinder dabei hat, oder selbst jung geblieben ist, sollte man an der U-Bahn-Station „Klein Borstel” eine Abstecher zur Echobrücke einlegen! Man findet sie, wenn man neben der Straße neben dem Bahndamm bis zur Alster folgt. Die Entfernung von der Wellingsbütteler Landstraße bis zur Alster beträgt rund 250 m.
Letztes Upload: 11.09.2019 um 20:36:54